Peter2222
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Südbaden
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Leider muss man die Situation einmal sehr deutlich ansprechen, denn aus sportlicher Sicht ist diese Entscheidung für mich kaum noch nachvollziehbar. Ich frage mich ernsthaft, nach welchen Leistungskriterien Megerle vom DRB immer wieder für Europa- und Weltmeisterschaften ranking Turniere berücksichtigt wird. Wenn man sich seine internationalen Ergebnisse der vergangenen Jahre anschaut, fehlt mir die sportliche Grundlage, die eine derart kontinuierliche Berücksichtigung rechtfertigt. Bei zahlreichen internationalen Turnieren – unter anderem in Nizza, Madrid, Rumänien, Polen und weiteren Ländern – blieben Medaillen und größere Erfolge über Jahre hinweg aus. Dieses Jahr erreichte er in Polen einen dritten Platz. Nach meinem Kenntnisstand war das seine einzige Medaille bei einem internationalen Turnier in seiner bisherigen Karriere. Und genau hier beginnt für mich das große Fragezeichen: Andere DRB-Athleten können deutlich mehr internationale Medaillen und Erfolge vorweisen und müssen trotzdem immer wieder um ihre Chancen und Startplätze kämpfen. Warum gelten bei Megerle offenbar andere sportliche Maßstäbe? Besonders kritisch sehe ich seine Ergebnisse bei Europa- und Weltmeisterschaften der Männer sowie bei Ranking-Turnieren. Wenn ein Athlet bei solchen wichtigen Wettkämpfen teilweise bereits in der ersten Runde ausscheidet, aber anschließend trotzdem wieder für die nächste EM oder WM berücksichtigt wird, muss man die Auswahlkriterien des DRB deutlich hinterfragen dürfen. Wie viele Chancen bekommt ein Athlet, obwohl die entsprechenden internationalen Ergebnisse über einen langen Zeitraum fehlen? Und warum erhalten andere Sportler, die international mehr Medaillen und Erfolge vorweisen können, nicht dieselbe kontinuierliche Unterstützung und dieselben Möglichkeiten? Genau deshalb entsteht bei mir der Eindruck, dass hier mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird. Sollte dieser Eindruck falsch sein, dann sollte der DRB transparent erklären, anhand welcher konkreten sportlichen Kriterien diese Nominierungen erfolgen. Leistungssport muss Leistungsprinzip bedeuten. Aktuelle Form, internationale Ergebnisse und vor allem der direkte sportliche Vergleich sollten darüber entscheiden, wer Deutschland bei einer Europa- oder Weltmeisterschaft vertreten darf. Ein Name, ein bestimmter Status oder Leistungen aus der Vergangenheit dürfen kein Freifahrtschein für eine Nominierung sein. Das ist kein persönlicher Angriff gegen Megerle. Jeder Sportler verdient Respekt für die tägliche Arbeit und die Opfer, die dieser Sport verlangt. Aber Respekt bedeutet nicht, dass sportliche Entscheidungen nicht kritisch hinterfragt werden dürfen.
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Der Ringerverband DRB sollte jedem Lizenzantrag eine Einverständniserklärung beifügen, mit der die Sportler dem erforderlichen Datenaustausch zwischen ihnen, dem Verband und allen relevanten Stellen zustimmen. Dazu gehören beispielsweise die Agentur für Arbeit, Krankenkassen, Arbeitgeber sowie weitere Behörden und Institutionen. So könnte der Verband bei begründetem Verdacht bei sämtlichen zuständigen Stellen Auskünfte einholen. Dadurch würde kein Verein mehr auf die Idee kommen, Dokumente zu fälschen oder falsche Angaben zu machen.
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. Die Kontrolle im Fall Gutu darf kein Einzelfall bleiben. In der 1. Ringer-Bundesliga muss jeder Sportler mit N4- oder N6-Status dem Deutschen Ringer-Bund eine rechtswirksame Vollmacht und Datenschutzeinwilligung erteilen. Nur so kann der Verband die Angaben direkt beim Arbeitgeber, bei Behörden und Sozialversicherungsträgern überprüfen. Selbst ausgedruckte Unterlagen reichen nicht aus. Wer die Vollmacht oder eine Überprüfung verweigert, darf diesen Status nicht erhalten. Ist die Regelung nicht zuverlässig kontrollierbar, muss sie abgeschafft werden. Bewusste Falschangaben, Scheinverträge und Sozialbetrug sind keine Kavaliersdelikte. Werden Verstöße nachgewiesen, müssen Sportler und beteiligte Vereinsverantwortliche hart sportrechtlich bestraft, den Behörden gemeldet und strafrechtlich verfolgt werden. Wer seit vielen Jahren in Deutschland lebt und die Voraussetzungen erfüllt, sollte den deutschen Pass beantragen.
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Der Sportler trägt aus meiner Sicht die geringste Verantwortung. Für ihn steht der sportliche Einsatz im Vordergrund. Es ist nicht seine Aufgabe, im Einzelnen zu kontrollieren, unter welchem Status ihn der Verein anmeldet und ob sämtliche formalen Voraussetzungen erfüllt sind. Gerade bei einem Nationalringer dieses Kalibers liegt diese Verantwortung eindeutig beim Verein und bei den zuständigen Funktionären. Der Verein hatte ein unmittelbares Interesse an der gewählten Einstufung, weil davon abhing, ob der Sportler als Ausländer nicht Ausländer (N4)eingesetzt werden konnte. Deshalb muss lückenlos aufgeklärt werden, wer die betreffenden Unterlagen erstellt, eingereicht und verwendet hat. Nach meiner Einschätzung handelt es sich hierbei nicht um ein bloßes Versehen, sondern um ein bewusstes Vorgehen. Es reicht daher keinesfalls aus, die Angelegenheit ausschließlich innerhalb des Verbandes zu behandeln. Wenn Dokumente gefälscht, verändert oder wissentlich falsch verwendet wurden, muss zusätzlich bei der Polizei Strafanzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung erstattet werden. Auch ein möglicher Sozialleistungs- oder Sozialversicherungsbetrug muss durch die zuständigen Behörden geprüft werden. Der Verein und die verantwortlichen Personen dürfen nicht mit einem blauen Auge davonkommen. Ein solches Vorgehen ist kein Kavaliersdelikt. Sollte sich der Verdacht bestätigen, müssen deutliche sportrechtliche, persönliche und strafrechtliche Konsequenzen folgen. Nur so kann verhindert werden, dass Regeln bewusst umgangen werden und am Ende ausgerechnet der Sportler allein die Verantwortung tragen soll.
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@DRBPräsidentIch hoffe, dass alle Bundesligavereine die Voraussetzungen für den N4-Status sorgfältig geprüft und ihre Anträge ordnungsgemäß beim DRB eingereicht haben. Gerade bei Spitzensportlern, die für ausländische Nationalmannschaften starten und einen großen Teil des Jahres bei Lehrgängen oder internationalen Turnieren verbringen, kann die Frage nach dem tatsächlichen Lebensmittelpunkt entstehen. Deshalb sollten der vierjährige rechtmäßige Aufenthalt in Deutschland, die Startberechtigung und der Versicherungsnachweis lückenlos belegt sein. Auslandsaufenthalte allein schließen den N4-Status allerdings nicht aus. Ich unterstelle weder den Sportlern noch den Vereinen einen Verstoß. Dennoch sollten sämtliche Melde-, Aufenthalts- und Versicherungsunterlagen genau geprüft werden. Es muss ausgeschlossen sein, dass Unstimmigkeiten zu sozialversicherungsrechtlichen Verstößen oder zum Verdacht auf Sozialversicherungsbetrug führen. Ein solcher Fall könnte erhebliche rechtliche und finanzielle Folgen sowie einen großen Imageschaden für die Vereine, den deutschen Ringsport und den Deutschen Ringer-Bund verursachen.
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@DRBPräsidentDie N4-/N6-Regel darf nicht missbraucht werden! Wer ständig für eine ausländische Nationalmannschaft unterwegs ist und hier weder tatsächlich lebt, arbeitet noch eine Schule besucht, darf nicht durch eine Beschäftigung auf dem Papier von dieser Regel profitieren. Das Präsidium muss Hauptwohnsitz, Arbeitsverhältnis sowie Kranken- und Sozialversicherungsbeiträge konsequent prüfen. Bei Verstößen müssen klare Konsequenzen folgen. Wenn Vereine weiterhin Schlupflöcher und fragwürdige Konstruktionen nutzen, muss die Regel abgeschafft oder vollständig neu gefasst werden. Solchen Tricks darf kein Raum gegeben werden – es geht um Fairness und einen sauberen Wettbewerb!
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N4- und N6: So wird der Wettbewerb nicht fairer Diese Regelungen sind sportlich ein schlechter Witz. Statt für faire Bedingungen zu sorgen, laden sie die Vereine geradezu dazu ein, nach Schlupflöchern zu suchen. Das war auch früher schon so. Man denke nur an die damalige Diskussion um den ungarischen Schwergewichtler in Hösbach. Ein gemeldeter Wohnsitz und privat bezahlte Krankenversicherungsbeiträge dürfen nicht ausreichen. Auf dem Papier mag damit alles ordentlich aussehen – mit dem Sinn der Regel hat das aber wenig zu tun. Der Verband muss genauer kontrollieren: Liegt der wirkliche Lebensmittelpunkt hier? Gibt es einen richtigen Arbeitsplatz mit tatsächlichem Verdienst? Wird wirklich eine Vollzeitschule oder Hochschule besucht? Ist der Sportler tatsächlich regelmäßig vor Ort? Ein Alibi-Minijob, eine Scheinschule oder die bloße Anmeldung an einer Fernuniversität dürfen nicht genügen. Auch bei Kleinostheim sollte der Verband ganz genau hinsehen. Ich behaupte nicht, Beweise für einen Regelverstoß zu haben. Aber wenn Vereine jede Schwachstelle des Systems ausreizen, widerspricht das dem Sinn eines fairen Wettbewerbs. Entweder werden diese Regeln endlich streng kontrolliert und Verstöße konsequent bestraft – oder man kann sie gleich abschaffen.
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Kritik sollte man vertragen können, deshalb möchte ich neben dem Lob auch einige Punkte ansprechen, die aus meiner Sicht verbessert werden könnten. Zunächst ein großes Kompliment an die Veranstalter: Die Halle, der Aufwärmbereich und die Mattenauslage waren sehr gut organisiert und machten einen sehr positiven Eindruck. Verbesserungspotenzial sehe ich beim Catering. Eine Kombination aus Verpflegung im Innen- und Außenbereich der Halle wäre für Zuschauer, Sportler und Betreuer deutlich angenehmer gewesen. So hätte man die Halle nicht jedes Mal verlassen müssen. Außerdem hat mir ein Verkaufsstand für Fanartikel gefehlt. Bei Deutschen Meisterschaften besteht oft der Wunsch nach T-Shirts oder Pullovern als Erinnerung, was gleichzeitig auch eine zusätzliche Einnahmequelle wäre. Auch das Wettkampfsystem sollte man überdenken. Gerade bei kleinen Teilnehmerfeldern wirkt das K.-o.-System nicht immer optimal und schwer nachvollziehbar, wenn beispielsweise mit nur einem Sieg eine Medaille erreicht wird. Hier wären gerechtere und attraktivere Lösungen sinnvoll. Ein weiterer Punkt ist die zeitliche Aufteilung der Wettkämpfe. Eine stärkere Trennung der Stilarten (Frauen, Freistil, griechisch-römisch) würde die Planung für Vereine, Betreuer und Zuschauer erleichtern, da viele nur eine Stilart verfolgen. Etwas schade fand ich zudem die geringe öffentliche Wahrnehmung. Soweit ich es mitbekommen habe, waren zwar regionale Medien vertreten, jedoch keine Fernsehpräsenz. Auch Vertreter aus Politik, Verbänden und Sponsoren waren kaum sichtbar. Gerade Deutsche Meisterschaften sollten stärker vermarktet und als Aushängeschild des Ringsports genutzt werden. Insgesamt war die Meisterschaft eine gelungene Veranstaltung mit vielen positiven Aspekten. Die genannten Punkte sind als konstruktive Anregungen gedacht, um zukünftige Deutsche Meisterschaften noch attraktiver für alle Beteiligten zu gestalten.
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Der DRB muss die Kosten für seine Veranstaltungen tragen und die verlorenen Gerichtsurteile irgendwie ausgleichen. Wenn danach noch Geld übrig bleibt, können sich die Funktionäre etwas gönnen, und das Präsidium kann wieder glänzen und ein großes, nicht gerade günstiges Event veranstalten – inklusive Hall of Fame, die alles andere als billig war. Vielleicht sollte man aber eher die Preise senken: Wir sind schließlich eine Randsportart. Wer zahlt schon 40 € für einen Livestream oder so viel Eintritt für drei Tage 65€? Das wirkt langsam wie Luxus. Stattdessen sollte man attraktiver und günstiger machen, damit mehr Zuschauer vor Ort sind und auch mehr Leute den Livestream schauen können
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@LutteLibre Freistil: 57 Stechele 61 Lehr 65 Megerle 70 Clarke 74 Wagin 79 Wolf 86 Morodion 92 Bilici 97 Agca 125 Siyar Greco: 55 ? 60 Papi 63 Demir 67 Kraemer 72 Engelhardt / Schmitt 77 Ibaev 82 Besser 87 Löser 97 Lazogianis 130 Krahmer
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@i wois wer Meldeliste
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Eigentlich müsste der Deutscher Ringer-Bund so etwas konsequent unterbinden. Es kann nicht sein, dass parallel andere Turniere stattfinden oder Junioren dort teilnehmen, während gleichzeitig die Deutschen Meisterschaften ausgetragen werden. Damit schwächt man die eigenen Deutschen Meisterschaften massiv und nimmt ihnen an Bedeutung, Qualität. Dass die Sportdirektorin und der DRB dagegen nichts unternommen haben, ist absolut unverständlich und nicht nachvollziehbar. In keinem anderen Land würde man zulassen, dass die eigenen nationalen Meisterschaften auf diese Weise geschwächt und untergraben werden.
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57 John Keterling 61 Horst Lehr 65 Andre Clark 70 Magomed Kartojev 74 Manuel Wagin 79 Gregor Eigenbrodt 86 Joshua Morodion 92 Ilja Matuhin 97 Gennadij Cudinovic 125 Emil Thiele 55 Steven Ecker 60 Abdolmohammad Papi 63 Timur Demir 67 Christopher Kraemer 72 77 Idris Ibaev 82 87 Kevin Gremm 97 Lucas Lazogianis 130 Franz Richter meine Favoriten
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Ist die Meldeliste schon raus?
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@Ringerfreak Favoriten