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Kleinostheim - Hösbach

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@Plautze durchaus richtig. Aber in Weingarten und Mainz regt man sich über ein solches Verhalten auf und findet es als Gast nicht richtig, macht es zuhause dann aber noch „schlimmer“. Sein Engagement in allen Ehren aber in einer solchen Position sollte man den Fans und Zuschauern  das Anfeuern und Stimmung machen überlassen!

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@ Ringer XXL: War als neutraler Zuschauer vor Ort, war ein super Kampfabend. Was genau meinst du mit peinlichem Auftritt? Emotionen in einem Derby raus lassen und auch mal über Mikro während des Kampfs anfeuern? Mir hat es gefallen und ist mir tausendmal lieber als das, was ich in vielen anderen Ringerhallen Woche für Woche erlebe, da komme ich mir manchmal vor wie bei einer Trauerfeier. 

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vor 13 Minuten schrieb Larry:

@Plautze durchaus richtig. Aber in Weingarten und Mainz regt man sich über ein solches Verhalten auf und findet es als Gast nicht richtig, macht es zuhause dann aber noch „schlimmer“. Sein Engagement in allen Ehren aber in einer solchen Position sollte man den Fans und Zuschauern  das Anfeuern und Stimmung machen überlassen!

Ich rege mich nicht auf… das sind Emotionen,  die den Sport ausmachen. In Mainz, Weingarten und auch Kleinostheim.. wer ihn nicht mag, ok dafür hat jeder seine Gründe und ist ok… er hat weder Sportler, Betreuer, Fans oder dergleichen rund gemacht, lediglich seinen Verein unterstützt.

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Es war die erwartet enge Kiste mit Einzelkämpfen auf herausragendem Niveau - und dem besseren Ende für den gastgebenden SC Kleinostheim. Der Derby-Knaller in der Ringer-Bundesliga am Freitagabend gegen den KSC Hösbach vor der Rekordkulisse von 1800 Zuschauern hielt alles, was er im Vorfeld versprochen hatte. Kleinostheim bleibt nach dem 12:11 an diesem packenden Derby-Abend ungeschlagener Tabellenführer; Hösbach verharrt auf Tabellenrang sieben.
Mit Kota Takahashi (Kleinostheim/Japan) und Malkhas Amoyan (Hösbach/Armenien) steuerten zwei Athleten, die vor wenigen Wochen in Zagreb Weltmeister in ihren Gewichtsklassen geworden waren, zwei erwartete Maximalwertungen zum Resultat ihrer Mannschaft bei. Entscheidend waren aber nicht diese internationalen Ausnahmekönner, sondern die Leistungen von deutschen Nationalmannschafts- und Spitzenringern.

Bei Kleinostheim war der Mann des Abends Nationalkaderringer Joshua Morodion, den der sportliche Leiter Simon Schröder ausdrücklich lobte: Die Olympiahoffnung holte gegen den routinierten Bundesliga-Athleten Robin Ferdinand einen überraschend hohen Einzelerfolg. Morodion und die knappe Niederlage seines Nationalmannschaftskollegen Niklas Stechele gegen den in der Bundesliga ungeschlagenen europäischen Spitzenmann Azamat Tuskaev sorgten dafür, dass zur Pause ein erleichterter Kleinostheimer Trainer Peter Weisenberger feststellen konnte: »Es läuft bisher gut.«

Vor dem letzten Duell im ersten Abschnitt waren die Erwartungen riesig gewesen - und tatsächlich war allein dieser Kampf das Eintrittsgeld wert: Was die Kleinostheimer Neuverpflichtung Kaisei Tanabe und der Hösbacher Olympiasieger Kotaro Kiyooka im Limit bis 71 Kilo zeigten, war Freistil-Ringen von einem anderen Stern. Die beiden Japaner gehören zur Weltspitze - entsprechend fiel ihr Auftritt in eine Ausnahmekategorie. »Das macht einfach nur Spaß zuzuschauen«, kommentierte der begeisterte Freistil-Bundestrainer Jürgen Scheibe (Aschaffenburg) das packende Duell der beiden Trainingspartner aus dem fernen Osten.

Tanabe ging in Führung, Kiyooka drehte in Runde zwei im Stil eines Champions den Kampf. Tanabe blieb aber stets dran, beide zeigten Vollgas-Ringen ohne Atempause über sechs Minuten. Für heftige Diskussionen sorgten mehrere umstrittene Wertungen - das atemberaubende Tempo der beiden Ausnahmekönner, ihre Exzellenz beim Ausringen befeuerte die unterschiedlichen Einschätzungen bei der Wertungsvergabe und stellte Kampfleiter Stefanov vor eine riesige Herausforderung. Am Ende setzte sich Olympiasieger Kiyooka knapp durch - der Hösbacher bestätigte damit seinen Status als japanische Nummer eins in seinem Limit, zum Derbysieg reichte es aber für die Hösbacher dennoch nicht.

Das lag vor allem daran, dass im zweiten Abschnitt des Mannschaftsduells Pascal Eisele (knappstmöglich gegen Erik Löser) und der nordmazedonische Dauerbrenner Rasul Shapiev zwei weitere Einzelsiege für die Gastgeber einfuhren - und damit die Halle zum Toben brachten. Mit lauten »Derbysieger, Derbysieger«-Rufen feierte der Bundesliga-Spitzenreiter den knappen Erfolg. Doch auch Hösbach kann eine wichtige, positive Erkenntnis mitnehmen: Denn der sportliche Abstand der Vikings zum aktuellen Spitzenreiter ist nur minimal.

 
SC Kleinostheim - KSC Hösbach 12:11
61F: Niklas Stechele - Azamat Tuskaev 0:1 (PN 1:2); 130G: Franz Richter - Shion Obata 2:0 (PS 5:0); 66G: Eliah Lucyga - Abdolmohammad Papi 0:4 (PN 0:15, 2:20 Min.); 98F: Joshua Morodion - Robin Ferdinand 3:0 (PS 11:0); 71F: Kaisei Tanabe - Kotaro Kiyooka 0:1 (PN 6:8); 86G: Pascal Eisele - Erik Löser 1:0 (PS 1:1, letzte Wertung); 75G: Artur Tatarinov - Michael Widmayer 0:1 (PN 3:3, letzte Wertung); 80F: Rasul Shapiev - Tim Müller 2:0 (8:4); 75F: Kota Takahashi - Paul Schwob 4:0 (16:0); 80G: Umalt Timaev - Malkhas Amoyan 0:4 (DQ). - Kampfrichter: Petar Stefanov (Traunstein). - Zuschauer: 1.800

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vor einer Stunde schrieb Harry:

Am Ende ist immer der Kampfrichter schuld. Immer das selbe. Mimimi

Siehst du es etwa anders? Bei 71 kg hat er 1-2 Wertungen nicht gesehen und gegeben für Kiyoota. Warum wird ein Tatarinov bei 6 Minuten Rückwärtsgang nur 1 x  in die Bodenlage geschickt? Findest du das auch normal? Dazu war die Bodenlage von Löser direkt nach der Pause ebenso fragürdig, da Löser die ersten 3 Minuten klar aktiver war. Also wenn man es nüchtern betrachtet, hat der KaRi den Kleinostheimern damit den Sieg beschert. Das sollte man schon sagen dürfen und hat nichts mit Mimimi zu tun.

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vor 3 Minuten schrieb Shadow:

Siehst du es etwa anders? Bei 71 kg hat er 1-2 Wertungen nicht gesehen und gegeben für Kiyoota. Warum wird ein Tatarinov nur 1 x  bei 6 Minuten Rückwärtsgang nur 1 x  in die Bodenlage geschickt? Findest du das auch normal? Dazu war die Bodenlage von Löser direkt nach der Pause ebenso fragürdig, da Löser die ersten 3 Minuten klar aktiver war. Also wenn man es nüchtern betrachtet, hat der KaRi den Kleinostheimern damit den Sieg beschert. Das sollte man schon sagen dürfen und hat nichts mit Mimimi zu tun.

Gleicht sich alles aus, Franz wurde 2 x keine Punkte gegen wegen angeblich eigener Angriff… mind. Die erste sehr fragwürdig. Hier wurde ein weiterer Mannschaftspunkt von Franz verhindert. Bei Stechele war es am Ende auch glücklich dass keine mattenflucht gegen Azmat gepfiffen wurde zudem war die erste 1er Wertung mehr als fraglich.

Tranabe hat auch eine ein zuwenig bekommen. Also in Summe gleicht sich das sicher mehr als aus und war nicht entscheidend für das Ergebnis. 

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Bei Hösbach gibt es allerdings Luft nach oben. Ringt Viehweg die 130, gibt er auch nur 2 Mannschaftspunkte ab. Hösbach hat so aber noch einen Ausländerplatz mehr frei.

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vor 16 Minuten schrieb Verein:

Bei Hösbach gibt es allerdings Luft nach oben. Ringt Viehweg die 130, gibt er auch nur 2 Mannschaftspunkte ab. Hösbach hat so aber noch einen Ausländerplatz mehr frei.

z.B. den Huklek gegen den Eisele und schon isses rum.

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vor 5 Minuten schrieb puma:

z.B. den Huklek gegen den Eisele und schon isses rum.

Wäre aber ein Punkt zu viel. 
Hösbach könnte bei der gestrigen Aufstellung nur Dudarov statt Ferdinand stellen wenn Viehweg die 130 macht

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vor 21 Minuten schrieb Last Action Hero:

Vieweg anstatt den Japaner dafür sahakyan für Widmayer. 
 

Stimmt 

Gevorg hätte sicher 1-2 Punkte mehr geholt

Sehe ihn in der Rückrunde auf 71  

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Was für mich noch sehr erschreckend war, ist wie sehr Pascal Eisele abgebaut hat. Ringerisch hat er nie Leckerbissen abgeliefert, aber dafür hatte er Power. Jedoch war davon gestern und auch in vorherigen Kämpfen nichts mehr zu sehen. Der Sieg gegen Löser war sehr fragwürdig, da Löser über 5 1/2 Minuten der aktivere und deutlich bessere Ringer war. Die Zukunft wird zeigen, ob Eisele sich nochmal aufraffen kann.

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