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Ringertreff.de
MathiasÖ

Zukunft Bundesliga

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Punktesystem: den Ansatz halte ich für gut. Wenig Punkte für Eigengewächse und deutsche Ringer, mehr Punkte für „eingeflogene“ Ringer…Letztendlich kaufen die gut situierten Vereine aber den guten deutschen Nachwuchs ein. Das ist für mich dann ok, wenn die Ausbildungsvereine dafür aber entsprechend hohe Ablösegebühren erhalten. Das hemmt etwas den „Einkäufer“ und stärkt den Ausbildungsverein. SC hat ja recht, dass jeder Verein selbstverantwortlich ist und seine Finanzen im Griff haben muss. Es gibt genügend Beispiele in der Vergangenheit und auch wieder aktuelle Fälle, wo man im Wettrüsten falsch gewirtschaftet hat. Bin gespannt was aus dem einen oder anderen Verein wird, wo nun aus der 2. Liga zurückzieht. Um jeden Verein der von der Bildfläche verschwindet, bröckelt etwas von unserem Sport weg. SC hat da sicher auch in den vergangenen Jahren gut gearbeitet, sonst würden sie nicht da stehen wo sie jetzt sind. Im Grunde genommen sind wir Ringervereine ja eine große Familie  mit viel Leidenschaft für unseren Sport. Vermutlich mehr als in einigen anderen, privilegierteren Sportarten. Wir sollten versuchen viel mehr miteinander zu arbeiten und weniger gegeneinander. Das Präsidium sollte damit anfangen weniger Prozesse vor Gericht zu führen und besser Prozesse in Gang setzen wo man mit den Vereinen arbeitet und Schritt für Schritt unseren Sport gemeinsam nach vorne bringt.

 

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Also dieses Gejammer wegen der Entfernung kann ich wirklich nicht mehr hören. Jedes Mal diese Dumme Argumentation. Auch die "armen Kleinen" die in der zweiten Liga waren Zahlen teilweise über 1000€ pro Kampf an einen Sportler und sollen sich dann keine Tankfüllung an diesem Kampftag leisten können, weil sie mal 1000km statt 500km fahren? Merkt ihr nicht wie lächerlich ihr manchmal argumentiert?

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vor 11 Stunden schrieb Sc Siegfried:

Das Wunschkonzert muss aufhören!

Die Regionalität muss ein Stück weit ausgeblendet werden!

Wir sind in einer Bundesliga!

Sportlich muss es passen oder ausgeglichen platziert werden. 
Wenn ein Verein jammert wegen Spritkosten dann hat er ganz andere Probleme und gehört da nicht hin! 
100 km weiter fahren bedeutet 40€ mehr 

 

Ganz einfach erklärt und so ist es auch.

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Gerade eben schrieb kickstarter:

Seh ich komplett anders… was willst du die Regionalität jetzt außen vor lassen ?

Wir wollen heiße Derbys mit viel Zuschauern ! 
Wir wollen Ringen wieder attraktiv machen !

Verstehe dich da auch aber wie SC Siegfried auch schon geschrieben hat ist es Bundesliga wo es schon mal zu eine Derby kommt aber das nun mal nicht unbedingt immer so sein kann. Derbys hast du viele in der Regionalliga, deswegen heist es ja auch Regionalliga.Attraktiv kannst du das Ringen auch in der Regionalliga gestalten. Die Region in BW und MD sind sehr interessant.

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Wenn den Vereinen mehr Geld zur Verfügung steht, kommen auch so sinnlos Diskussionen mit den Spritpreisen nicht auf. Wenn dann muss man bei den UWW Gebühren ansetzen, da wird Geld ohne Ende verbrannt und das jedes Jahr ohne Ende.

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vor einer Stunde schrieb Pangna:

Verstehe dich da auch aber wie SC Siegfried auch schon geschrieben hat ist es Bundesliga wo es schon mal zu eine Derby kommt aber das nun mal nicht unbedingt immer so sein kann. Derbys hast du viele in der Regionalliga, deswegen heist es ja auch Regionalliga.Attraktiv kannst du das Ringen auch in der Regionalliga gestalten. Die Region in BW und MD sind sehr interessant.

Ja ich verstehe viele wenn nicht sogar alle Punkte welche hier diskutiert werden. 
Ich bin echt mal auf die Einteilung gespannt und dann kann das Diskutieren erst richtig losgehen ;)

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vor einer Stunde schrieb Pangna:

Verstehe dich da auch aber wie SC Siegfried auch schon geschrieben hat ist es Bundesliga wo es schon mal zu eine Derby kommt aber das nun mal nicht unbedingt immer so sein kann. Derbys hast du viele in der Regionalliga, deswegen heist es ja auch Regionalliga.Attraktiv kannst du das Ringen auch in der Regionalliga gestalten. Die Region in BW und MD sind sehr interessant.

Du schreibst das vollkommen richtig, die Regionalligen sind wegen der Derbys sehr attraktiv!!! Warum können WIR das nicht auch in der Bundesliga machen?? Natürlich soweit es geht. Das der eine oder andere ein wenig weiter fahren muss ist denke ich auch nicht das Problem. Aber wenn wir schon Derbys hinbekommen würden, würde ich auf jeden Fall diesen Weg gehen. Die Zuschauerzahlen in der I. und II. Liga während der normalen Runde sind ja nicht wirklich gut. Ausnahmen sind vielleicht Urloffen, Greiz und Baienfurt. Aber sonst Kämpfen die Sportler vor 100-150 Zuschauern. Deshalb sollten wir so gut es geht eine Einteilung mit Derbys auf jeden Fall machen.

Dann wird auch die Bundesliga für die Vereine und Fans wieder viel Interessanter werden!!!

Aber bis jetzt sind ja auch noch keine Vorschläge von Seiten des DRB bzw. DRB-Ausschusses bei den Vereinen angekommen.

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3 minutes ago, Michael said:

Du schreibst das vollkommen richtig, die Regionalligen sind wegen der Derbys sehr attraktiv!!! Warum können WIR das nicht auch in der Bundesliga machen?? Natürlich soweit es geht. Das der eine oder andere ein wenig weiter fahren muss ist denke ich auch nicht das Problem. Aber wenn wir schon Derbys hinbekommen würden, würde ich auf jeden Fall diesen Weg gehen. Die Zuschauerzahlen in der I. und II. Liga während der normalen Runde sind ja nicht wirklich gut. Ausnahmen sind vielleicht Urloffen, Greiz und Baienfurt. Aber sonst Kämpfen die Sportler vor 100-150 Zuschauern. Deshalb sollten wir so gut es geht eine Einteilung mit Derbys auf jeden Fall machen.

Dann wird auch die Bundesliga für die Vereine und Fans wieder viel Interessanter werden!!!

Aber bis jetzt sind ja auch noch keine Vorschläge von Seiten des DRB bzw. DRB-Ausschusses bei den Vereinen angekommen.

Ergänzend seien hier auch Auswärtsfahrer genannt.

Beispielsweise wird man den tollen Support der Weingartener mit ihrem Partybus eher in Urloffen, Freiburg oder der Stuttgarter Ecke sehen, als in Greiz oder Aue.

Natürlich ist das momentan noch nicht die Regel - Aber da wollen wir doch hin, oder?

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Es wird sicherlich auch nach regionalen Gesichtspunkten eingeteilt, aber ich sehe schon auch eine sportlich ausgeglichene Einteilung sollte höhere Priorität genießen und sicher trifft es dann einen vermeintlich härter als einen anderen. Im optimalfall ist das nicht der Fall, wird aber schwierig werden. 

Mir geht's explizit um das Gejammer, dass man sich so weite Auswärtsfahrten und anders herum weniger Gästefans finanziell nicht leisten kann. Das ist absoluter bullshit

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Servus zusammen, ich finde die Diskussionen hier im Forum seht gut. Man findet bei den konträren Meinungen aber gute Ansätze und es wäre zu wünschen, wenn die Herrn Entscheider beim DRB sich hier auch Anregungen herausziehen. 
@Roman,  bei den UWW Gebühren stimme ich Dir voll zu. Auch verstehe ich nicht, wie die verteilt werden. Bei einer Verpflichtung, fallen zu den UWW Gebühren für die Freigabe vom betreffenden ausländischen Verband nochmals Kosten an. Weiß jemand warum das so ist? UWW und noch dazu Verband?

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Das kann eigentlich nicht sein, der jeweilige nationale Verband bekommt von der UWW seinen Anteil für den Transfer nach Deutschland. 

Die Verbände sind lediglich irgendwann darauf gekommen, dass sie für alle Ligen unter der Bundesliga kein Geld bekommen, wollten dann uww Europe dazu drängen auch dort Geld zu verlangen, was jedoch abgelehnt wurde. Jetzt kassieren sie meist direkt bei den Vereinen

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vor 19 Minuten schrieb Dark Moderator:

Vor allem !!!

Wie ist das Rechtlich zu Vertreten.

Es sind Transfer Gebühren laut UWW.

Der Wechsel hat ja dann statt Gefunden.

Warum dann die Jahre darauf immer wieder wenn er im selben Verein bleibt ?

Soweit ich das verstehe zählt es jedes Jahr als Wechsel aus dem Land zum Verein … warum auch immer. Dementsprechend jedes Jahr zu zahlen. 

Für Ringer welche erstmalig in DE Ringen ist zudem noch eine Aufnahmegebühr fällig + jedes Jahr die Zahlung an den jeweiligen Verband (in Bulgarien z.B. 500€ pro Ringer/pro Jahr)

 

Dann zahlst du gut und gerne mal 4000€ und der Sportler hat noch keinen Kampf gemacht. Von Unterkunft/Verpflegung und Transfer ist noch gar keine Rede…

 

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Quelle: Main Echo

Alle Teilnehmer stehen fest

Bisher keine Lösung gefunden: Einteilung für kommende Ringer-Bundesligarunde vertagt

Im Zu­ge der Re­form der Rin­ger-Bun­des­li­ga schafft der Deut­sche Rin­ger-Bund (DRB) zur Sai­son 2026/27 die bei­den bis­he­ri­gen 2. Li­gen ab. Statt­des­sen wächst die zu­letzt ein­g­lei­si­ge und nur acht Teams um­fas­sen­de 1. Li­ga an und ist künf­tig di­rekt über den höchs­ten Lan­des­klas­sen (wie der Ober­li­ga Hes­sen mit den Un­ter­main-Clubs) an­ge­sie­delt. Doch die Einteilung der Vereine in Gruppen ist gar nicht so einfach.
20 Vereine ringen künftig im Oberhaus, darunter die Erstligisten SC Kleinostheim und KSC Hösbach. Die Gruppeneinteilung und den genauen Modus hat der DRB-Bundesliga-Ausschuss in einer eigentlich als wegweisend geplanten Sitzung am Dienstagabend jedoch vertagt.

Zunächst der Überblick, wer ab dem Spätsommer im neuen Oberhaus mitmischen wird. Dies sind alle acht aktuellen Erstligisten: neben Kleinostheim und Hösbach konkret auch Titelverteidiger ASV Schorndorf, Wacker Burghausen, Germania Weingarten, Köllerbach, Mainz und Freiburg.

Von den zuletzt 15 Zweitligisten haben dem DRB zehn ihre Teilnahme an der Bundesliga 2026/27 erklärt. Aus der Nordgruppe sind das jene Vereine, die die Plätze eins bis vier belegten: Lichtenfels, Aue, Witten und Greiz. Aus dem Süden machen Meister Urloffen sowie Heusweiler, Baienfurt/Ravensburg, Hüttigweiler, Reilingen/Hockenheim und sogar Schlusslicht Riegelsberg mit.

Dazu haben sich zwei topplatzierte Vereine aus den höchsten Landesklassen zum Aufstieg entschieden: Die Bundesligisten Nummer 19 und 20 werden in der kommenden Saison die SG Weilimdorf (Meister der Regionalliga Baden-Württemberg) und die RG Saarbrücken (Vizemeister der Oberliga Saarland) sein.

Ohne Bachgau-Teams
Der SC Großostheim als Meister der Oberliga Hessen hatte sich wie berichtet gegen den Aufstieg entschieden. Auch für Vizemeister ASV Schaafheim war der Gang nach oben kein Thema. Beide Bachgau-Vereine werden es in der kommenden Oberliga-Runde mit dem einzigen bisherigen Zweitligisten des Hessischen Ringer-Verbands zu tun bekommen, dem KSV Rimbach. Die Rimbacher entschieden sich gegen die Teilnahme an der neuen Bundesliga.

Doch wie werden die 20 Mannschaften genau eingeteilt, wie viele Gruppenphasen-Kämpfe werden sie haben und wie sieht der Modus künftig aus? Entgegen der Erwartung schob der Bundesliga-Ausschuss entsprechende Beschlussempfehlungen (die finalen Beschlüsse fällt das DRB-Präsidium) am Dienstag noch einmal auf. Ende nächster oder Anfang übernächster Woche soll eine Online-Versammlung mit Vertretern aller 20 Vereine stattfinden, um eine Lösung zu finden.

Keine Einigung
»Man ist sich noch nicht über ein System einig geworden«, sagt DRB-Vizepräsident Manuel Senn. So war die angedachte Einteilung in zwei Siebener- und eine Sechsergruppe (eingeteilt nach regionalen Aspekten, die Sechsergruppe mit Kleinostheim, Hösbach, Burghausen, Lichtenfels, Aue und Greiz) nicht bei allen Clubs auf Gegenliebe gestoßen. Auch vier Fünfergruppen oder ein ganz anderes System seien noch nicht vom Tisch, so Senn.

An bestimmten neuen Regularien soll hingegen nicht mehr gerüttelt werden. So sinkt die Zahl der Basis-Ringerpunkte pro Verein auf 22; bis zu fünf Bonuspunkte konnten über die deutschen Einzelmeisterschaften der beiden Vorjahre hinzuverdient werden, so dass das neue Maximum bei 27 Punkten (bisher 29) liegt. Auch die Zahl der Ausländer, für die Bundesligisten Lizenzen lösen dürfen, wird auf nunmehr acht pro Saison gelöst. Bisher waren es 13. Weiterhin dürfen pro Zehnerformation jedoch vier Ausländer eingesetzt werden.

Laut Senn ist noch in der Diskussion, ob man das nicht allseits beliebte Ringerpunkte-System ab den Playoffs der neuen Saison aussetzt. Dann dürften ab einem wahrscheinlichen Viertelfinale sechs Deutsche und vier Ausländer ringen, egal wie viele Punkte sie in der Addition haben. Damit soll das Niveau in den letzten und von den Zuschauern wie Medien besonders stark beachteten Saisonkämpfen noch mal steigen. 

Jens Dörr

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