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Köllerbach - Mainz

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Ringer Peter Öhler

Eine Liebeserklärung an „seinen“ KSV
Köllerbach · Köllerbacher Top-Ringer Peter Öhler fiebert dem Bundesliga-Showdown um Platz eins mit dem ASV Mainz 88 entgegen.

Von Patric Cordier

Das kann man besser nicht planen: Am letzten Kampftag der Ringer-Bundesliga Gruppe West kommt es an diesem Samstag (19.30 Uhr) in der Köllerbacher Kyllberghalle zum großen Showdown. Tabellenführer KSV Köllerbach empfängt den punktgleichen Zweiten, den deutschen Meister ASV Mainz 88. Der Sieger der Vorrundengruppe geht bei den anstehenden Playoffs (ab 23. Dezember) dem Ersten der Ost-Gruppe, Titelfavorit Wacker Burghausen, erstmal aus dem Weg. „Für die Abschlusstabelle zählt der direkte Vergleich. Darum brauchen wir einen Sieg mit mehr als acht Punkten Unterschied“, erklärt Köllerbachs Teamchef Thomas Geid mit Blick auf die 13:20-Niederlage im Hinkampf in Mainz.

Eine der tragenden Säulen in der Mannschaft des KSV ist in dieser Saison einmal mehr Greco-Spezialist Peter Öhler. In seiner Gewichtsklasse bis 98 Kilo hat der Schwarzwälder in der Rückrunde bislang alle Kämpfe gewonnen. In der Vorrunde stellte er sich in den Dienst der Mannschaft, trat in der Klasse bis 120 Kilo an und gab auch dort nur ein Duell ab. „Bislang bin ich mit meiner Saison sehr zufrieden. Es ist eine ganze Zeit her, dass ich eine Saison so gut und ohne Verletzungsprobleme durchringen konnte“, sagt der Polizeibeamte: „Und natürlich will ich diese Welle jetzt weiterreiten und die Runde auch so erfolgreich wie irgend möglich beenden.“

Vor zwei Wochen feierte Öhler beim Heimsieg gegen Neuss seinen 31. Geburtstag. Die ganze Halle stimmte ins Ständchen ein – und für den Modellathleten war es die größte Herausforderung, dabei keine Träne zu vergießen. „Köllerbach ist für jeden Ringer etwas Besonderes. Es ist ein Privileg, hier auf dem Niveau kämpfen zu dürfen“, sagt Öhler, der im kommenden Jahr für Deutschland zu den Olympischen Spielen nach Paris fahren möchte. Zuvor macht er praktisch eine Liebeserklärung an „seinen“ KSV: „Köllerbach ist ein sehr familiärer, freundlicher Verein. Das sind Eigenschaften, die auch mich irgendwie widerspiegeln. Darum fühle ich mich hier schon seit dem ersten Tag richtig aufgehoben und wohl. Die Mannschaft steht unglaublich zusammen, und auch die Fans sind immer mit dabei. Jeder einzelne Ringer bekommt die Wertschätzung dafür, was er hier auf der Matte bringt. Und das macht es für uns wieder leichter, an unsere Grenzen zu gehen.“

Dass Öhler überhaupt ins Saarland gekommen ist, lag auch an der Fürsprache seines Zimmerkollegen bei der Nationalmannschaft und engen Freundes Etienne Kinsinger. Der gab nach einem von Verletzungen und Krankheit geprägten Jahr am vergangenen Samstag beim Sieg in Witten sein Saisondebüt, musste aber nach kurzer Bewusstlosigkeit zur Pause aufgeben.
„Etienne ist bei einer Angriffsaktion unter die Achselhöhle des Gegners gekommen. Der hat zugemacht, und Etienne ist die Luft weggeblieben. Wir haben dann vorsorglich aufgegeben, um ihn zu schonen. Ich gehe aber davon aus, dass er gegen Mainz auf der Matte stehen wird“, sagt Geid. Öhler bekräftigt die Bedeutung des 66-Kilo-Greco-Mannes, der sich Anfang 2021 mit dem legendären „Eichhörnchen-Sprung“ für die Spiele von Tokio qualifizieren konnte: „Etienne ist hier als Olympionike eine Gallionsfigur. Er ist ein Köllerbacher Urgestein. Er brennt für den Verein, die Mannschaft. Wir brauchen ihn als Menschen und als Sportler topfit auf der Matte.“

Die Kartennachfrage für Samstag ist groß, zumal im Anschluss die Auslosung des Viertelfinales live in die Halle übertragen wird. Die „Bastion Kyllberghalle“ wird gefordert sein, ihren Mythos zu bewahren. „Diesen Showdown haben sich Fans und Ringer gleichermaßen gewünscht. Für solche Kämpfe machen wir doch unseren Sport. Das kann mit unseren Fans im Rücken ein ganz besonderer Abend werden“, sagt Öhler und betont: „Mainz hat einen verdammt breiten Kader, kann darum auf viele Dinge reagieren. Wir sind da schon leichter auszurechnen, können nicht so viel umstellen. Das macht es natürlich schwerer. Wir werden um jeden Punkt kämpfen müssen und schauen, was dann am Ende herauskommt. Unser Ziel ist es, als Erster die Vorrunde abzuschließen.“

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vor 21 Minuten schrieb anko68:

Denke nicht das sie den 8pkte Rückstand aufholen können

Da hat der Geid Unsinn erzählt. Beide Teams sind punktgleich. Sieg reicht für Köllerbach für Platz 1.

Bei Unentschieden und Niederlage ist Mainz Erster. 

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Absoluter Blödsinn, auch in der Fussball Champions League zählt zum Beispiel der direkte Vergleich und nicht das Torverhältnis. Das mit den angeblich benötigten 8 Punkten Vorsprung ist eine Fehlinformation in dem Artikel, der Sieger ist 1., für den Fall eines Unentschieden wäre Mainz aufgrund des gewonnen Hinkampfs 1.

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vor 1 Stunde schrieb Büffel:

Absoluter Blödsinn, auch in der Fussball Champions League zählt zum Beispiel der direkte Vergleich und nicht das Torverhältnis. Das mit den angeblich benötigten 8 Punkten Vorsprung ist eine Fehlinformation in dem Artikel, der Sieger ist 1., für den Fall eines Unentschieden wäre Mainz aufgrund des gewonnen Hinkampfs 1.

Das gilt aber nicht in der Gruppenphase der Champions League sondern ab Viertelfinale und das erst seit 2 Jahren , davor gab es die Auswärtstorregel !

Das meinte ich ja , wenn du gleiche Anzahl an Punkte hast aber deine Differenz besser ausfällt ! So sollte es sein und nicht wer in der Hinrunde verloren hat !

Meine Meinung 

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vor 4 Stunden schrieb Fanclub:

Das gilt aber nicht in der Gruppenphase der Champions League sondern ab Viertelfinale und das erst seit 2 Jahren , davor gab es die Auswärtstorregel !

Das meinte ich ja , wenn du gleiche Anzahl an Punkte hast aber deine Differenz besser ausfällt ! So sollte es sein und nicht wer in der Hinrunde verloren hat !

Meine Meinung 

Was du schreibst stimmt einfach nicht. Wenn in der Fußball Champions League nach den sechs Spielen der Gruppenphase zwei Mannschaften punktgleich sind, dann zählt für das Weiterkommen der direkte Vergleich dieser beiden Mannschaften und nicht die Tordifferenz. Genau wie beim Ringen.

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vor 5 Stunden schrieb Pierre Schreiber:

Siehe zum Beispiel Gruppe H: FC Barcelona Gruppensieger vor dem punktgleichen FC Porto, Porto mit besserer Tordifferenz, Barca trotzdem Gruppensieger.

Sorry , da geb ich dir Recht !

 

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Glaube nicht, dass es einen Livestream AUS der Halle gibt. In der Gemeindehalle gibt es kein w-lan und das Mobile Internet ist grotten schlecht.

Gestreamt werden soll glaube lediglich die Auslosung der Playoffs IN die Halle. 

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