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KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt

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KG Baienfurt verpflichtet deutschen Meister
Marat Kardanov kommt vom Vizemeister Kleinostheim

Die KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt steckt mitten in der Planung für die neue Bundesligasaison. Nach dem Abgang von U20-Europameister Stas David Wolf, den es zum ASV Schorndorf zog, waren die Verantwortlichen gezwungen, die Gewichtsklasse bis 75 kg im freien Stil neu zu besetzen. „Die Lücke, die so ein Ausnahmeringer wie Stas David hinterlässt, ist nicht einfach zu schließen“, so KG-Sportmanager Michael Merk. „Aber wir haben mit Marat jetzt ein junges, aufstrebendes Talent für uns gewinnen können, mit dem wir auch für die Zukunft planen können.“ Marat Kardanov kommt vom deutschen Vizemeister Kleinostheim nach Baienfurt. Der 19-jährige Bundeswehrsoldat ist amtierender deutscher Juniorenmeister und für die Gewichtsklassen 75 kg und 80 kg Freistil vorgesehen. „In den Gesprächen hat die Chemie einfach direkt gestimmt. Ich hatte schnell das Gefühl, dass sie mich unbedingt haben möchten und habe dann zugesagt“, zeigt sich der dreifache deutsche Juniorenmeister voller Vorfreude. In Kleinostheim kam Kardanov im letzten Jahr nicht zum Zug, Bundesligaerfahrung kann er in seinen jungen Jahren trotzdem schon vorweisen. Als 17-jähriger kam er für Kleinostheim im Halbfinale der deutschen Meisterschaft zum Einsatz und weiß daher, auf welches Niveau er sich einstellen muss. „Das ist schon ein anderes Level als noch in der Jugend und ein großer Schritt. Aber ich bin bereit“, gibt sich das Nachwuchstalent motiviert. Für die KG sollen es mehr als nur zwei Bundesligaeinsätze sein. „Marat ist für die komplette Saison eingeplant. Vielleicht kann er das ein oder andere Mal auch die großen schlagen“, so Merk zuversichtlich. Und auch Kardanov ist ambitioniert, für die ein oder andere Überraschung zu sorgen. „Ich treffe jetzt auf viele Topringer und möchte irgendwann natürlich ihren Platz einnehmen.“ Aufgeregt sei er nicht, die Vorfreude auf ein neues Umfeld und die Chance, voranzukommen und sich weiterzuentwickeln überwiegen. Auch international konnte Kardanov bereits auf sich aufmerksam machen. Im Jahr 2022 belegte er den fünften Platz bei der Europameisterschaft der Kadetten. Bei der KG möchte sich der 19-jährige nun auf der großen Bühne beweisen. Dabei steht für ihn der Erfolg der Mannschaft an erster Stelle:“ Das wichtigste sind die Siege mit der Mannschaft. Hier möchte ich mit Siegen in meinen Kämpfen meinen Teil dazu beitragen.“ Der ehrgeizige und fokussierte Ringer, wie er sich selbst beschreibt, hält sich neben seiner Bundeswehrausbildung am Olympiastützpunkt in Heidelberg fit und trainiert dort mit einigen Topringern der Bundesliga. Trotz des bestehenden sportlichen Erfolgs bleibt das Nachwuchstalent bodenständig und steckt sich seine persönlichen Ziele nicht zu hoch: „Ich möchte in erster Linie gesund bleiben und die Möglichkeit nutzen, mich weiterzuentwickeln.“ Auch Michael Merk sieht großes Potential in seiner Neuverpflichtung: „Er ist ein klasse Junge, an dem wir die nächsten Jahre viel Spaß haben können.“ In der Sporthalle in Baienfurt sei der 19-Jährige während eines Kampfes noch nie gewesen, hat aber schon einiges über den Baienfurter Hexenkessel gehört: „Die Stimmung soll sehr gut sein. Ich bin gespannt, was mich ab September erwartet und habe große Lust.“

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Das nächste Toptalent für die KG
Jannis Rebholz wagt den Schritt in die Bundesliga

Die KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt bastelt weiter an ihrem Kader für die Bundesligasaison 2024. Nachdem die Oberschwaben mit Marat Kardanov schon ein junges Nachwuchstalent verpflichtet haben, kommt mit Jannis Rebholz der nächste deutsche Juniorenmeister nach Baienfurt. Der 19-jährige stammt aus einer echten Ringerfamilie, was ihm auch den Weg zur KG ebnete. Sein Onkel Benedikt Rebholz ist ebenfalls Teil des Bundesligateams und trug maßgeblich dazu bei, dass sich das Nachwuchstalent für den Schritt in die Bundesliga entschieden hat. „Anfangs habe ich lange überlegt, ob das der richtige Schritt ist“, so Jannis Rebholz. „Nach den Gesprächen mit meiner Familie war mir dann aber schnell klar, dass ich diese Chance nutzen möchte.“ Der fünfmalige deutsche Juniorenmeister kommt vom VfK Eiche Radolfzell und ist für die Gewichtsklasse bis 61 kg und 66 kg im freien Stil vorgesehen. In der Oberliga Südbaden konnte der 19-jährige Schüler in der letzten Saison alle Kämpfe gewinnen und überzeugte damit die Verantwortlichen der Oberschwaben. „Mit Jannis konnten wir ein vielversprechendes Nachwuchstalent für uns gewinnen, mit dem wir uns auch für die Zukunft gut aufgestellt haben“, so KG-Sportmanager Michael Merk. Rebholz gehört nicht nur national zu den besten seines Alters. Bei der U17-WM im Jahr 2022 belegte er den fünften Rang. Auch bei der Europameisterschaft der U17 wurde Rebholz fünfter und hat noch große Ziele: „Ich möchte Olympiasieger werden, das ist mein großer Traum.“ Auf der Bundesligabühne hat er nun die beste Chance, sich weiterzuentwickeln. Dass er auch mit den Topathleten im Herrenbereich mithalten kann, hat er Anfang des Jahres bei einem internationalen Einladungsturnier in Nizza bewiesen, als er zweimal nur knapp aufgrund der letzten Wertung verlor. „Man spürt die Kraft der Gegner bei den Herren nochmals ganz anders, als im Juniorenbereich. Aber ich möchte mich auch gegen die besten beweisen und ein paar Siege holen“, so der 19-jährige. Nervös sei Rebholz nicht, die Vorfreude auf die ersten Bundesligakämpfe überwiegt. Das Nachwuchstalent möchte in jedem Kampf ruhig und bedacht auf der Matte agieren und mit dem Publikum im Rücken einige Siege mit der Mannschaft einfahren. „Vor so vielen Zuschauern zu ringen ist bestimmt geil, da freue ich mich richtig drauf“, gibt sich Rebholz euphorisch. Auch KG-Sportmanager Michael Merk hat die Euphorie des jungen Ringers in den Gesprächen sofort gespürt: „Man hat gemerkt, dass die Jungen richtig Bock auf diese Herausforderung haben und ich bin mir sicher, dass wir eine gute Saison zusammen haben werden.“ Am Potenzial des 19-jährigen hat Merk keine Zweifel: „Jannis gehört in seiner Altersklasse zu den besten Deutschlands und hat seine Qualitäten auch international schon unter Beweis gestellt.“ Dem jungen Nachwuchstalent wird in mindestens fünf Bundesligakämpfen das Vertrauen der KG-Verantwortlichen geschenkt, was Rebholz zu schätzen weiß. „Ich möchte die Chance, die mir gegeben wird, nutzen und das Vertrauen mit Siegen zurückzahlen.“ Dafür sei viel Disziplin und Stärke nötig, die es ab September für die KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt in seiner ersten Bundesligasaison auf die Matte zu bringen gilt.

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KG verpflichtet Nick Allgaier
Der 22-Jährige kommt vom Regionalligisten Haslach i.K.
Die KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt hat mit Nick Allgaier den nächsten Neuzugang für die
Bundesligasaison 2024 an Land gezogen. Für die Oberschwaben ist der 22-Jährige nach
Marat Kardanov und Jannis Rebholz die dritte Neuverpflichtung. Allgaier kommt aus der
Regionalliga vom KSV Haslach im Kinzigtal und zählte dort in der letzten Saison zu den
besten Ringern der Liga. „Nick hat in der letzten Saison eine Top-Runde gerungen und blieb
in seiner bevorzugten Stilart ungeschlagen, was uns schlussendlich überzeugt hat“, so KG-
Sportmanager Michael Merk. Für den Sportmanagement-Studenten ist es der erste Wechsel
seiner Karriere und damit auch die erstmalige Gelegenheit, Bundesliga zu ringen. „Ich habe
jetzt die letzten 15 Jahre in Haslach gerungen und hatte schon länger das Ziel, in der
Bundesliga zu kämpfen. Dann hat sich das jetzt natürlich angeboten“, zeigt sich der 22-
Jährige voller Vorfreude. Für die KG Baienfurt ist Allgaier in den Gewichtsklassen bis 71 kg
und 75 kg im griechisch-römischen Stil eingeplant. In seiner Stilart konnte Allgaier in der
vergangenen Saison alle Kämpfe gewinnen. Nur einen einzigen Kampf verlor der Student:
„Einmal musste ich im Freistil ran, den Kampf habe ich dann auch direkt verloren“, so
Allgaier lachend. Auch aufgrund seiner Bilanz des letzten Jahres gibt sich die
Neuverpflichtung zuversichtlich. „Ich bin zuversichtlich, dass ich mich da reinfuchsen kann.
Ich bin keiner, der schnell aufgibt, wenn es mal nicht so läuft.“ Der Drittplatzierte der
deutschen Meisterschaft der Junioren im Jahr 2022 führte nach der Hinrunde die
Regionalliga Bestenliste nach Punkten an, was die KG-Verantwortlichen von einer
Verpflichtung überzeugt hat. Allgaier sieht noch einen anderen Punkt, der die KG-
Verantwortlichen überzeugt haben könnte: „Auf der württembergischen Meisterschaft habe
ich gegen Valeriu (Toderean) nur knapp verloren. Von da an hatten sie mich wahrscheinlich
auf dem Schirm.“ Der 22-Jährige, der einen offensiven Ringstil vorlebt, möchte der
Mannschaft in seiner ersten Bundesligasaison alles beisteuern, was er kann. „Es ist schwer
einzuschätzen, wie groß der Schritt von der Regionalliga in die Bundesliga schlussendlich sein
wird.“ Er wolle die großen Gegner ärgern, die ersten kleinen Siege einfahren und auch bei
Niederlagen so wenige Punkte wie möglich abgeben. „Wir trauen Nick den Schritt in die
Bundesliga auf alle Fälle zu und glauben, dass er für unsere Mannschaft eine echte
Verstärkung darstellen kann“, so Sportmanager Michael Merk. Für Allgaier war schnell klar,
dass die KG Baienfurt der richtige Verein für diesen Schritt ist. „Ich habe mich ab dem 1.
Gespräch an richtig wohlgefühlt und möchte die Herausforderung annehmen.“ Für den 22-
Jährigen sei auch die kleine Heimatverbundenheit wichtig gewesen, da er aufgrund seines
Studiums unter der Woche in Köln lebt. „Zu den Heimkämpfen können meine Familie und
meine Freunde kommen, das war auch ein Grund, wieso ich mich für Baienfurt entschieden
habe.“ Zudem freue er sich, dass mit Marat Kardanov und Jannis Rebholz weitere zwei junge
Ringer verpflichtet wurden, durch die eine junge Dynamik entstehen könne. Mit der
Mannschaft möchte Allgaier den Klassenerhalt schaffen und freut sich auf Duelle mit
namhaften Mannschaften. „Teams wie Burghausen, Schorndorf oder auch Weingarten sind
die Elite des deutschen Ringsports. Das wird eine richtig geile Saison.“ Auch auf die
Stimmung in der Baienfurter Sporthalle sei er gespannt, da er bis jetzt nur Gutes davon
gehört habe. Die Motivation und Vorfreude auf die neue Saison möchte der Student mit in
die Vorbereitung nehmen: „Die Lust und die Herausforderung, die ansteht, nimmt man im
Training als Motivation mit.“ Diese Einstellung gilt es dann ab September in seinen ersten
Bundesligakämpfen auf die Matte zu bringen.

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Von mir aus steinigt mich, aber es freut mich einfach zu lesen, dass junge deutsche Talente auch verpflichtet werden. Wenn man die unzähligen Wechsel/Neuverpflichtungen so liest, überwiegend ausländische Spitzenringer, dann hege ich große Zweifel, ob das unseren Sport irgendwie weiterbringt 

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