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Ringertreff.de
darknight

DRB-Bundesliga 2019/20

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vor 29 Minuten schrieb oha:

Wenn der Ausschlag schon länger da ist, wäre genug Zeit gewesen ein ärztliches Attest zu besorgen. Einen Ringer mit Ausschlag, ohne Attest, auf die Waage zu schicken, zeigt eine gewisse Inkompetenz des Trainers. Das darf nicht passieren.

Die Woche davor gab es ja auch schon den Aufstellungsfehler.

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Ringer Nachverpflichtungen 

Es gibt noch 2 Nachmeldungen für die Bundesliga Vereine SV Wacker Burghausen - Ringen und dem KSV AE Köllerbach - Püttlingen e.V.

Muszukajev Iszmail

Ungarn
SV Wacker Burghausen


Noumonvi Melonin 
Frankreich
Ksv Köllerbach 

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vor 50 Minuten schrieb Schultersieg:

Das auch. Es war aber wohl kein Sanitätsdienst in der Halle, deshalb Protest seitens der RKG Reilingen - Hockenheim? 

Und das ließ sich nach dem Kampf nicht mehr feststellen? Was passiert, wenn kein Sani da war? Wiederholung wohl kaum, oder?

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KSV Witten eine Nummer zu groß für die RKG

Das letzte Saisonviertel der Ringen Bundesliga konnte die RKG Reilingen/Hockenheim am vergangenen Wochenende mit ihrem ersten Sieg beginnen. Doch zum zehnten Kampftag gelang es den Athleten von Wolfgang Laier im Traditionsduell beim KSV Witten nicht, an die guten Leistungen der letzten Wochen anzuknüpfen. Ohne ihre türkischen Siegringer verlor die Ringkampfgemeinschaft neun der zehn Einzelkämpfe und nur der ungeschlagene Ungar Róbert Fritsch rettete mit seinem Sieg bei der 1:29 Mannschaftniederlage die Ehre der Reilinger. Doch der Kampf wurde zunehmend zum Ärgernis für den Aufsteiger. Zeigte sich der Gastgeber sportlich zwar noch von seiner besten Seite, so mussten sich die nordbadischen Gäste mit unsportlichem Hohn des Hallensprechers während der Kämpfe auseinandersetzen. Außerdem war kein Sainitätsdienst in der Halle anwesend, wobei die Hausherren ihre Pflichten vernachlässigten und eine Verletzung von RKG Athlet Kevin Schellin noch glimpflich ausging. 
In der ersten Hälfte des Kampfes war für die Reilinger nichts zu holen. Daniel Layer (57 Kilo Greco) startete wie schon im Hinkampf gegen den rumänischen Vize Europameister Florin Tita stark und ging danke zweier Durchdreher in Führung, verlor dann aber auf Schulter. Im Schwergewicht (130 Kilo Freistil) gingen die nächsten vier Punkte an die Gastgeber. Die Niederlagenserie der Gäste setzte sich dann durch Igor Chichioi (61 Kilo Freistil), der nach Punkten verlor, und den auf Schulter unterlegenen Evgenij Titovski (98 Kilo Greco) fort. Ein Lichtblick war im letzten Kampf vor der Pause Paul Rothausky (66 Kilo Greco), der eine Woche zuvor seinen ersten Bundesligasieg feiern konnte. Gegen den Tschetschenen Gereev hielt das RKG Eigengewächs gut mit, verpasst in der zweiten Hälfte mehr aus der Bodenlage seines Gegner zu machen und verlor trotz guter Leistung mit 2:7. Der Pausenstand von 0:16 aus Sicht der Reilinger ließ schon auf eine deutliche Niederlage schließen.
Die zweite Kampfhälfte verlief nicht viel besser für die Ringer aus der Kurpfalz. Nachdem Thilo Dicker (86 Kilo Freistil) gegen den aggressiven Ufuk Canli mit 1:12 verlor, gab es in der Klasse bis 71 Kilo Freistil einen Aufreger. Während sich der Wittener Ibro Cakovic zum Start des Duells gegen Kevin Schellin aus dem Kampfgeschehen den Finger auskugelte, revanchierte sich der Serbe mit einem unsportlichen Griff ins Auge des Reilingers. Während sich Schellin vor Schmerzen auf der Matte krümmte, wurden vergeblich die vorgeschriebenen Sanitäter in der Halle gesucht. Nach einigen Minuten konnte Schellin die Matte verlassen, während der überforderte Mattenrichter seinen Fehler bei der Prüfung nach medizinischem Versorgung (und dazu zählen keine im Publikum zufällig anwesenden Ärzte) nicht zugeben wollte. Im weiteren Kampfverlauf verloren Eric Ritter (80 Kilo Greco) gegen den mehrfachen deutschen Meister Adam Juretzko und Robin Keck (75 Kilo Freistil) gegen den Rumänen Vasilioglo. Nur Róbert Fritsch (75 Kilo Greco) schrieb für die Gäste Punkte an und bleibt weiterhin ungeschlagen einer der Topscorer der Liga.
Das Endergebnis von 29:1 für den Gastgeber geht auch in der Höhe in Ordnung. Die Wittener zeigten, warum sie ein klarer Endrundenkandidat sind und dämpften die Reilinger Euphorie nach dem ersten Saisonsieg. Die Geschehnisse abseits der Matte waren eines Topteams allerdings nicht würdig und geben dem klaren Sieg einen bitteren Beigeschmack. Für die Ringkampfgemeinschaft heißt es jetzt, diesen Kampf abzuhaken und den Fokus auf den letzten Heimkampf gegen den ASV Mainz zu richten.
Auch für die RKG II waren an diesem Kampftag in der Verbandsliga Nordbaden keine Punkte zu holen. Beim unumstrittenen Tabellenführer KSV Östringen musste sich das Reserveteam mit 10:23 geschlagen geben und rutscht in einem heiß entbrannten Kampf um Platz Zwei auf die fünfte Position ab.
Hef

KSV Witten - RKG Reilingen/Hockenheim 29:1
57G: Tita - Layer 4:0 (TÜ), 130F: Baran - Schweikert 4:0 (TÜ), 61F: Awtaew - Chichioi 2:0 (6:2), 98G: Brunner - Titovski 4:0 (SS), 66G: Gereev – Rothausky 2:0 (7:2), 86F: Canli – Dicker 3:0 (12:1) 71F: Cakovic - Schellin 3:0 (14:5), 80G: Juretzko – Ritter 3:0 (9:0), 75F: Vasilioglo – Keck 4:0 (TÜ), 75G: Cojocari – Fritsch 0:1 (1:3)

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vor 1 Stunde schrieb Yoshi:

Und das ließ sich nach dem Kampf nicht mehr feststellen? Was passiert, wenn kein Sani da war? Wiederholung wohl kaum, oder?

Nein, keine Wiederholung,  aber da gab es schon 40:0 Niederlagen in der Vergangenheit. 

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In Bayern steht auf Seite 15 der Richtlinien "Sani oder Arzt muss zur Verfügung stehen". Steht bis Kampfbeginn kein Sani fest, entscheidet der KaRi ob der Heimverein mit 0:X verliert.  Schultersieg könnte also richtig liegen. Normal wird es aber nur mit einer Geldstrafe belegt. DRB-Richtlinie schaue ich jetzt noch nach. 

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Der DRB sieht  in § 18 der Sonderbestimmungen für Mannschaftskämpfe nur eine Geldstrafe bei fehlendem Sanitätsdienst vor. Schultersiegs Aussage stimmt somit nicht. Gruß Daffy 

 

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