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Ringertreff.de
Stefan70

DRL Deutsche-Ringer-Liga 2018/2019

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vor 8 Minuten schrieb Franzl:

In diesem Fall ist nicht die DRL Schuld sonder der DRB. Sie dürfen niemanden sanktionieren! Wenn ein Ringer in der DRL ringen möchte, dann soll er halt! Ein Verein der dies nicht möchte muss ihn ja für die nächste Saison nicht verpflichten!

 

Ganz so einfach ist das nicht. Es ist ein Lizenzvertrag, da sind sich alle einig. Also ein Vertrag, den jeder Ringer unterschreibt. Darin ist dies geregelt. Man kann also schon sagen, ein Ringer begeht Vertragsbruch. Wie schon A-Ringer-bleibt-a-Ringer schreibt, der Sportler hat einen gültigen Vertrag. Und ich glaube nicht, dass das Gericht der Meinung ist, wenn jemand Vertragsbruch begeht, kann er nicht sanktioniert werden. Damit wäre ja Tür und Angel geöffnet für Vertragsbrüche. Will damit nur sagen, dass ich nicht glaube, dass das so einfach und pauschal ist.

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vor 7 Minuten schrieb Franzl:

Kenne die Verträge der Sportler natürlich nicht. Kann mich aber daran erinnern, dass es früher auch üblich war noch im Ausland zu ringen (Iran oder Indien?). Störte absolut niemand!

will doch auch nur sagen, dass es Vertragsbruch ist und ich glaube schon, dass ein Vertragsbruch sanktioniert werden darf

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Es ist aktuell kein Vertragsbruch.

Das ist ja das Problem.

Und ein Sportverband darf auch nicht alles seinen Sportlern vorschreiben ohne dies auf Recht zu gründen.

Trotzdem liegt das Problem darin, dass es eben zwischen DRB und DRL keine wirklichen rechtlichen Regelungen gibt.

Deshalb ist das Verhalten mancher Akteure der DRL trotzdem unterste Schublade.

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Man kann es ja drehen und wenden wie man will, so etwas macht man einfach nicht. Wenn man bei einem Verein für eine Saison unterschreibt, dann ringt man nicht noch in der DRL. Es gibt ja auch noch eine Moralische Schuld, man kann nur hoffen dass diese Ringer  für die neue Saison von keinem Verrin mehr verpflichtet werden.

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Eben genau darum geht es, wer Vereine gegen Verband, Vereine gegen Vereine, Sportler gegen Vereine, Sportler gegen Verband billigend gegeneinander ausspielt, dem ist das Ringen letztlich scheissegal, dem geht es in aller erster Linie nur um die eigenen Interessen.

Nun kann man sagen, die DRL wurde vom DRB in die Ecke gedrängt und muss deshalb alle Mittel nutzen um sich zu wehren. Aber das ist eben grundlegend falsch, denn weder heiligt der Zweck hier die Mittel, noch hat der Satz: "Aber die anderen machen das ja auch mit uns", jemals mehr als kindische Dummheit ausgedrückt.

Anders gesagt, das Verhalten der DRL hat für mich endgültige jegliche Sympathie die man für sie haben konnte verspielt. Was nicht heisst, dass ich das Verhalten des DRB gegen DRL oder gar gegen die eigenen Trainer, Vereine und Sportler in den letzten 20 Jahren mehrheitlich gut heissen könnte, hier gibt es ebenfalls viel zu tun. Aber die DRL trägt für mich seit diesem Jahr nichts, aber auch gar nichts mehr zur Verbesserung der Situation um das Ringen in Deutschland bei.

Für mich hat man sich selbst obsolet gemacht.

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Ich kann @anton und @a-ringer-bleibt-a-ringer nur beipflichten. Für mich ist es vorrangig a) ein moralisches Thema jedes einzelnen Sportlers, und b) eben auch ein maximaler Egoismus der DRL. Damit ist eigentlich alles gesagt, egal wie jede juristische Betrachtung ausfällt.

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Zitat: 

Aufstiegsinteressierte Zweitligisten waren nicht da! Es ging ja um die Wiedereinführung einer 2. Liga. Das war schon Thema in der Versammlung im Dezember 2018. Da wurde beschlossen, dass im ersten Quartal 2019 eine Versammlung mit den Landesorganisationen und deren Spitzenvereinen stattfinden soll, um aus den Oberligen/Regionalligen Kandidaten für eine mehrgleisige 2. Bundesliga zu finden. Dieser Termin hat leider nie stattgefunden. Stattdessen wurden zwei Rumpfkonzepte vorgelegt, wie eine Struktur in der Saison 2021 aussehen könnte. Aus den Vereinen Heusweiler, Witten und Düren-Merken kamen kritische Meldungen zur Vorgehensweise. Schon in der Begrüßung wurde von Manfred Werner laut und selbstherrlich klargemacht, dass es keine Alternativen gibt und einzelne Meinungen von Vereinen wurden als Eigeninteresse abgestempelt, obwohl alle drei Vereine nur auf die Risiken aufmerksam gemacht haben! 
So verlief leider die ganze Veranstaltung. Mitspracherecht der Vereine gibt es mittlerweile nicht mehr!
Als dann noch gefragt wurde, welcher Verein denn in einer eingleisigen oder zweigleisigen Liga mitmachen würde, machte sich das Führungsgremium des DRB leider komplett lächerlich. Die  Qualifikationsregeln wurden ja im Vorfeld mitverschickt. 
Danach wurde noch von Manfred Werner angemerkt, dass Signale von DRL-Vereinen an ihn herangetragen wurden, in die DRB-Bundesliga zurückzukehren. Dass ist für das Ringen sehr erfreulich. Es gibt aber auch einen bestehenden Beschluss, dass die DRL-Vereine sich nur über sportlichen Aufstieg in die DRB Bundesliga qualifizieren können. Dies wurde auch von einer Teilnehmerin noch mal deutlich gemacht, mit dem Hinweis, dass dieser Beschluss aufgehoben werden muss! Dies erfolgte nicht! Manfred Werner erklärte, dass er es leid sei Prozesse zu führen und man die bereitwilligen Mannschaften wieder direkt in eine der drei DRB-Bundesligen einordnen soll. Da fragt man sich, welchen Wert Beschlüsse einer Bundesligatagung haben. Scheinbar keinen!
Rechtlich wird man das sicherlich noch prüfen. Ich finde es traurig, wie diese Sportart auf Bundesebene geführt wird und was am Ende davon veröffentlicht wird.

Thomas Altstadt 
1. Vorsitzender KSV Witten 07
Teilnehmer der Bundesligatagung

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Nach meinem Kenntnisstand wurde sehr wohl darüber abgestimmt, dass DRL-Vereine in die DRB-Bundesliga eingegliedert werden können. Natürlich zu den bestehenden Regelungen. Ich denke, dass das nach den Reibereien in den letzten Jahren ein guter Weg ist. Nur gemeinsam kann das Ringen in Deutschland voran gebracht werden.

Aus Insiderkreisen ist zu vernehmen, dass MW von politischer / sportpolitischer Seite "von oben" dezent dazu aufgefordert wurde.

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