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RG Hausen-Zell

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Zeller Derby gegen KSV

Nach einem nervenaufreibenden Doppelkampftag stehen alle drei Ringer-Teams aus der Region in der vorderen Tabellenhälfte der Regionalliga. Einzig für die RG Hausen-Zell steht die Doppelbelastung erst dieses Wochenende an, da der Kampf beim ASV Ladenburg wegen der Ausrichtung der deutschen Junioren-Meisterschaft auf Sonntag verschoben wurde. Zuvor kommt es am Samstag, 20 Uhr, in der Stadthalle Zell zum Duell zwischen dem Tabellenzweiten und dem KSV Rheinfelden (5.). „Ich denke, wir sehen ein paar spannende Duelle“, sagt KSV-Trainer Sascha Oswald, selbst ehemaliger Bundesliga-Ringer der RG und ein weiteres Mal „fast zuhause“ beim Auswärtskampf. „Klar ist unser Ziel der Derbysieg. Die Karten sind nicht schlecht für uns und wir haben eine Truppe parat, die das schaffen kann“, gibt RG-Trainer Tobias Greiner selbstbewusst vor. Für Sonntag rechnet er mit einem offenen Kampf in Ladenburg (17 Uhr). Bisher verloren die Nordbadener nur gegen Spitzenreiter Baienfurt-Ravensburg-Vogt und Rhein

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"Wenn es läuft, dann läuft es eben"

Regionalliga-Ringer der RG Hausen-Zell feiern 23:7-Sieg gegen den KSV Rheinfelden und festigen Platz zwei durch 27:7-Erfolg in Ladenburg

„Wir haben viel spekuliert. Welche Aufstellung bringt Rheinfelden wohl? Am Ende ist alles für uns gut gelaufen“, sagte Sven Kiefer, Trainer der RG Hausen-Zell, freudestrahlend nach dem 23: 7-Sieg gegen den KSV. Sein Gegenüber und ehemaliger Teamkamerad Sascha Oswald hatte nach dem Derby in der Ringer-Regionalliga das Gegenteil zu vermelden: „Das lief heute überhaupt nicht für uns“, ergänzte er Kiefer und musste dann schon fast lachen: „Besser, wenn es dann gleich alle trifft. Außerdem haben wir uns vertaktiert. Das passiert eben auch mal.“
Nachdem die Rheinfelder zuletzt Fortuna an ihrer Seite hatten, wie beim 16: 15-Erfolg gegen den ASV Ladenburg, passte am Samstag vor 350 Zuschauern in der Stadthalle Zell nichts: starke statt erhofft schwächere Gegner, Blockaden im Kopf und die Tagesform nicht optimal. Besser lief es entsprechend für die RG. „Wir hatten alles am Freitag durchgerechnet“, berichtete Kiefer von Ergebnissen „von minus 7 bis plus 13. Aber wenn es läuft, dann läuft es eben auch mal.“ Da fiel es auch nicht ins Gewicht, dass die RG zwei mögliche Schultersiege verpasste.
Nach sieben Kämpfen führte Hausen-Zell mit 19: 0. Erst die Freistilduelle bis 80 und 75 Kilogramm gewannen die Gäste durch Sebastian von Czenstkowski (Schultersieg gegen Manuel Kiefer) und Andrius Reisch (11: 0 gegen Patrick Sutter). Da war es auch nur noch für die Statistik, dass Alexandru Solomon und Fabian Wepfer statt im 71er beide zum Schluss des Abends bis 75 Kilogramm im klassischen Stil antraten. Der Rumäne holte sich gegen Wepfer in der fünften Minute den Überlegenheitssieg. Mit Aushebern aus dem Boden, belohnt mit einer Vierer- und einer Fünfter-Wertung, unterstrich er seine Position im RG-Team.
Nicht ganz so souverän wie sein Teamkollege, aber dennoch durch sein Kämpferherz verdient erfolgreich war Maximilian Mond gegen Kevin Kähny (86 Greco). Anfangs noch ausgeglichen – abgesehen von einem Kopfzug Kähnys am Mattenrand – wurde Mond in der zweiten Runde aktiver. Das nutzte Routinier Kähny für einen Takedown, blieb insgesamt aber im Standkampf zurückhaltender. Mond hingegen brachte seinen Gegner immer wieder an den Mattenrand, sammelte als aktiverer Ringer am Ende mit dem 8: 5-Sieg zwei Teamzähler für die RG ein.
Der Abend war ungewohnt aktionsreich gestartet. Nachdem Luca Zeh (57 Freistil) kampflos vier Punkte einfuhr, trafen Oliver Hassler und Luillys Perez Mora im Greco-Schwergewicht aufeinander.

KSV-Coach Sascha Oswald: „Wir können halt kein Derby“

Nach einem Takedown zu Beginn der zweiten Runde geriet der KSV-Venezolaner am Mattenrand nach einer Aktion unter Hassler. Doch Perez Mora drehte den Hausen-Zeller seinerseits in die gefährliche Lage, aus der sich der ehemalige Vizeweltmeister befreien konnte. Mit 7: 4 setzte sich Hassler am Ende durch.
Von vielen unerwartet ging der 61er-Kampf mit 5: 3 für RG-Ringer Florin Gavrila gegen Patrick Hinderer knapp aus. Gleich die erste Aktion brachte Hinderer in die gefährliche Lage, da er am Mattenrand zögerte, selbst zu ziehen. Nachdem er sich unter dem Jubel des Rheinfelder Anhangs befreien konnte, bot er Gavrila zunehmend Paroli. Eine Bodenlage des Hausen-Zellers nutzte Hinderer für einen Durchdreher (3: 4), doch brachte Gavrila letztlich einen Zähler in die rote Ecke.
Zwei Vierer für die RG holten die Schultersieger Ivan Guidea (66 Freistil gegen Sasha Hinderer) und Jonas Deiß (71) gegen den überraschend im Greco angetretenen Vincent von Czenstkowski. Nach den Problemen in der Vorwoche präsentierte sich Adrian Recorean wieder fit. Der 45-Jährige holte einen 10: 3-Sieg gegen Eduard Frick (98 Freistil).
„Wir können halt kein Derby“, kommentierte Oswald manche Kopfblockaden seiner Ringer. „Für uns war es das Gegenteil von letzter Woche“, freute sich hingegen Kiefer, der mit der RG am Sonntag beim Rangdritten Ladenburg einen 27: 7-Erfolg nachlegte und den zweiten Tabellenplatz festigte. Hausen-Zell gewann acht Kämpfe, wobei der ASV zwei Vierer automatisch abgab. Seinen ersten Regionalliga-Sieg feierte RG-Jugendringer Darius Kiefer (Greco 86) und fuhr gegen Stiven Schäfer (8: 3) zwei Teamzähler ein.

 

 


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Internationaler Erfolg für Kiefer

POREC 

 Es ist noch eine Weile hin für die U-20-Ringertalente bis zu den internationalen Höhepunkten. Anfang Juli steht die Europameisterschaft in Serbien an, zwei Monate später die Weltmeisterschaft in Spanien. Diese Turniere dürfte auch Darius Kiefer von der RG Hausen-Zell im Blick haben. Jüngst präsentierte sich der Greco-Spezialist in guter Form: mit dem Sieg bei der Adriatic Trophy in Porec, Kroatien, im Halbschwergewicht. In das U-20-Turnier startete Kiefer souverän, besiegte im Viertelfinale den Kasachen Rakhat Berzhanov technisch überhöht (9:1). Im Halbfinale wartete sein Dauerrivale: U-20-Vizeweltmeister Gor Ayvazyan. Gegen den Georgier hatte Kiefer vor zwei Jahren das Finale der U-17-WM verloren, im vergangenen Juni war er im Halbfinale der U-20-EM unterlegen. Diesmal setzte sich Kiefer durch (4:1) und sicherte sich im Finale gegen den Georgier Saba Purtseladze (5:2), amtierender U-17-Welt- und Europameister, den Turniersieg. 

Derweil hat die RG ihren Regionalliga-Kader mit Thomas Gebhardt (86/98 Kilogramm Freistil) erweitert. Dessen Wechsel von Oberligist KSV Appenweier nach Adelhausen hatte sich durch den Zweitliga-Rückzug des TuS zerschlagen.

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