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SV Alemannia Nackenheim 21/22

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vor 54 Minuten schrieb Gunslinger99:

Burghausen hat einen passenden Artikel zum Thema veröffentlicht. Leider hat Nackenheim richtigen Schaden angerichtet. Corona-bedingte und andere nicht zu vermeidende Ausfälle hätte man akzeptieren müssen. Aber es war dann doch wohl mehr „beleidigte Leberwurst“ auf Kosten des Ringens. Sehr unwürdig!

Quelle: Facebook Seite Wacker Burghausen
 
Sparen auf Kosten des Ringsports – Alemannia Nackenheim düpiert Wacker-Ringer I
Grundsätzlich war für einen interessanten Kampfabend angerichtet: So hatten die Burghauser Schwerathleten alle Hebel in Bewegung gesetzt, um zumindest eine geringe Zuschauerzahl in der heimischen Sportparkhalle zur Achtelfinalbegegnung gegen den SV Alemannia Nackenheim begrüßen zu dürfen. Darüber hinaus wurde ein qualitativ hochwertiger Live-Stream eingerichtet, um auch alle anderen interessierten Ringerfans in den Genuss des Achtelfinal-Rückkampfs kommen zu lassen. Doch dass die Gäste aus Nackenheim mit einer indiskutablen Acht-Mann-Aufstellung allen Ringerfans den ganzen Kampfabend verdarb - damit rechnete in der Tat niemand.
Maßlos angefressen waren alle Fans und Verantwortlichen des SV Wacker Burghausen, als bereits an der Waage feststand, dass der Kampfabend mit 40:0 zu Gunsten der Gastgeber gewertet wurde - traten doch die Gäste aus Nackenheim mit nur acht Mann zum Achtelfinal-Rückkampf an. Da zudem die meisten der angereisten Gästeringer entweder verletzt antraten oder Bundesliga-Niveau zur Gänze vermissen ließen, war selbst der sportliche Reiz der meisten verbliebenen Einzelgefechte nicht gegeben: das sportlich errungene 33:3 spricht Bände, zumal nur zwei Mattenduelle über die volle Zeit gingen.
„Wir alle sind nach dieser Posse restlos bedient. Anstatt eines sportlichen Wettkampfs im Rahmen der Play-Offs haben unsere Fans eine Farce allererster Güte miterleben müssen.“, war auf Seiten der Burghauser Ringer zu vernehmen. Insgeheim musste man damit rechnen, dass die Gäste auf Grund des klaren Ergebnisses des Vorrundenkampfes mit einer schwächeren Mannschaft in Burghausen angetreten würden – damit hätte man auf Burghauser Seite gut leben können. Nichtsdestotrotz muss aber auch festgehalten werden, dass in Zeiten von Corona ein Polster von neun Punkten zwar komfortabel, aber für den Gegner keine aussichtslose Situation darstellt. Doch es kommt einer sportlichen Bankrotterklärung gleich, einen Mannschaftskampf im Rahmen der Play-Offs um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft komplett abzuschenken. Natürlich wurden hinweg in der Vergangenheit über Jahre von vielen Spitzenteams immer wieder gegen Ende der regulären Bundesliga-Saison Leistungsträger geschont, um den Fokus klar auf die Endrunde richten zu können. Dies hat aber bei weitem nicht die Tragweite einer bewusst herbeigeführten Kapitulation in den Play-Off-Kämpfen, wenn es für alle Mannschaften um das höchste Ziel im nationalen Ringsport geht – die deutsche Mannschaftsmeisterschaft.
Mit diesem Verhalten haben die Gäste nicht nur die Burghauser Ringerfans vor den Kopf gestoßen, man machte bewusst als hauseigenen Probleme des SV Alemannia Nackenheim zu Problemen des Gegners, in diesem Fall dem SV Wacker Burghausen. Bereits an den Tagen nach dem Achtelfinal-Rückkampf wurde in der Presse bekannt, warum sich der SV Alemannia Nackenheim mit einer derart löchrigen Aufstellung auf den Weg nach Burghausen machte: so wurde einerseits die angespannte Finanzlage der Nackenheimer als Begründung aufgeführt, andererseits die Tatsache, dass Burghausen nahezu uneinholbar in Führung lag. Wesentlich aufschlussreicher gestaltete sich hingegen ein Bericht über den Nackenheimer Team-Kapitäns Kubilay Cakici, der auf Grund von weitgehenden Differenzen mit der eigenen Vorstandschaft durch sein Fernbleiben des Mannschaftskampfs stellvertretend für alle seine Mannschaftskameraden „ein Zeichen setzen“ wollte und sich so klar gegen den eigenen Vereinsvorstand positionierte. Warum sich allerdings die abwesenden Mannschaftsmitglieder dazu entschieden, explizit im Rahmen des Auswärtskampfs einen Protest zu starten, bliebt hingegen unbeantwortet, wäre doch ein eigener Heimkampf die wesentlich bessere und medienwirksamere Plattform für eine derartige Aktion.
Zusammenfassend muss festgehalten werden, dass es nach derartigen Fehltritten fast nur Verlierer gibt. Das Ringen im Allgemeinen hat durch die herausragenden Leistungen der deutschen Sportler bei den Olympischen Spielen enorm an Zuspruch gewonnen - durch derartige Aktionen verliert es in der öffentlichen Meinung hingegen enorm an Reputation und hart erarbeiteter Vorschusslorbeeren. Und die Vereine – ob auslösend oder nur beteiligt – leiden gleichermaßen am meisten: denn den Verlust an Glaubwürdigkeit gegenüber den Zuschauern ist enorm und kaum zu beseitigen. Einzig der für das Trauerspiel verantwortliche Verein kann zumindest behaupten, dass er finanzielle Mittel gespart hat – wenngleich auch auf Kosten des Ringsports.
 
Meine  Ergänzung dazu: Herzlichen Dank an die Totengräber der Sportart Ringen. 

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Sicherlich ist das Verhalten der Nackenheimer, nicht das "Gelbe vom Ei". Doch kann ein Verein, der Geld von einem Konzern und einer Stadt in den Allerwertesten gesteckt bekommt, leicht reden. Man sollte sich auch daran erinnern, daß man auch nicht immer ganz fair gehandelt hat. Einfach den Ball flach halten und demütig für die gute Situation sein, in der man ist. 

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vor 5 Stunden schrieb Seppi:

Sicherlich ist das Verhalten der Nackenheimer, nicht das "Gelbe vom Ei". Doch kann ein Verein, der Geld von einem Konzern und einer Stadt in den Allerwertesten gesteckt bekommt, leicht reden. Man sollte sich auch daran erinnern, daß man auch nicht immer ganz fair gehandelt hat. Einfach den Ball flach halten und demütig für die gute Situation sein, in der man ist sein. 

Danke Seppi.  

Genau so ist es.

 

Nicht immer ganz fair und dann auch noch begünstigt. 

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vor 13 Stunden schrieb Wrestler_for_ever:
Quelle: Facebook Seite Wacker Burghausen
 
Sparen auf Kosten des Ringsports – Alemannia Nackenheim düpiert Wacker-Ringer I
Grundsätzlich war für einen interessanten Kampfabend angerichtet: So hatten die Burghauser Schwerathleten alle Hebel in Bewegung gesetzt, um zumindest eine geringe Zuschauerzahl in der heimischen Sportparkhalle zur Achtelfinalbegegnung gegen den SV Alemannia Nackenheim begrüßen zu dürfen. Darüber hinaus wurde ein qualitativ hochwertiger Live-Stream eingerichtet, um auch alle anderen interessierten Ringerfans in den Genuss des Achtelfinal-Rückkampfs kommen zu lassen. Doch dass die Gäste aus Nackenheim mit einer indiskutablen Acht-Mann-Aufstellung allen Ringerfans den ganzen Kampfabend verdarb - damit rechnete in der Tat niemand.
Maßlos angefressen waren alle Fans und Verantwortlichen des SV Wacker Burghausen, als bereits an der Waage feststand, dass der Kampfabend mit 40:0 zu Gunsten der Gastgeber gewertet wurde - traten doch die Gäste aus Nackenheim mit nur acht Mann zum Achtelfinal-Rückkampf an. Da zudem die meisten der angereisten Gästeringer entweder verletzt antraten oder Bundesliga-Niveau zur Gänze vermissen ließen, war selbst der sportliche Reiz der meisten verbliebenen Einzelgefechte nicht gegeben: das sportlich errungene 33:3 spricht Bände, zumal nur zwei Mattenduelle über die volle Zeit gingen.
„Wir alle sind nach dieser Posse restlos bedient. Anstatt eines sportlichen Wettkampfs im Rahmen der Play-Offs haben unsere Fans eine Farce allererster Güte miterleben müssen.“, war auf Seiten der Burghauser Ringer zu vernehmen. Insgeheim musste man damit rechnen, dass die Gäste auf Grund des klaren Ergebnisses des Vorrundenkampfes mit einer schwächeren Mannschaft in Burghausen angetreten würden – damit hätte man auf Burghauser Seite gut leben können. Nichtsdestotrotz muss aber auch festgehalten werden, dass in Zeiten von Corona ein Polster von neun Punkten zwar komfortabel, aber für den Gegner keine aussichtslose Situation darstellt. Doch es kommt einer sportlichen Bankrotterklärung gleich, einen Mannschaftskampf im Rahmen der Play-Offs um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft komplett abzuschenken. Natürlich wurden hinweg in der Vergangenheit über Jahre von vielen Spitzenteams immer wieder gegen Ende der regulären Bundesliga-Saison Leistungsträger geschont, um den Fokus klar auf die Endrunde richten zu können. Dies hat aber bei weitem nicht die Tragweite einer bewusst herbeigeführten Kapitulation in den Play-Off-Kämpfen, wenn es für alle Mannschaften um das höchste Ziel im nationalen Ringsport geht – die deutsche Mannschaftsmeisterschaft.
Mit diesem Verhalten haben die Gäste nicht nur die Burghauser Ringerfans vor den Kopf gestoßen, man machte bewusst als hauseigenen Probleme des SV Alemannia Nackenheim zu Problemen des Gegners, in diesem Fall dem SV Wacker Burghausen. Bereits an den Tagen nach dem Achtelfinal-Rückkampf wurde in der Presse bekannt, warum sich der SV Alemannia Nackenheim mit einer derart löchrigen Aufstellung auf den Weg nach Burghausen machte: so wurde einerseits die angespannte Finanzlage der Nackenheimer als Begründung aufgeführt, andererseits die Tatsache, dass Burghausen nahezu uneinholbar in Führung lag. Wesentlich aufschlussreicher gestaltete sich hingegen ein Bericht über den Nackenheimer Team-Kapitäns Kubilay Cakici, der auf Grund von weitgehenden Differenzen mit der eigenen Vorstandschaft durch sein Fernbleiben des Mannschaftskampfs stellvertretend für alle seine Mannschaftskameraden „ein Zeichen setzen“ wollte und sich so klar gegen den eigenen Vereinsvorstand positionierte. Warum sich allerdings die abwesenden Mannschaftsmitglieder dazu entschieden, explizit im Rahmen des Auswärtskampfs einen Protest zu starten, bliebt hingegen unbeantwortet, wäre doch ein eigener Heimkampf die wesentlich bessere und medienwirksamere Plattform für eine derartige Aktion.
Zusammenfassend muss festgehalten werden, dass es nach derartigen Fehltritten fast nur Verlierer gibt. Das Ringen im Allgemeinen hat durch die herausragenden Leistungen der deutschen Sportler bei den Olympischen Spielen enorm an Zuspruch gewonnen - durch derartige Aktionen verliert es in der öffentlichen Meinung hingegen enorm an Reputation und hart erarbeiteter Vorschusslorbeeren. Und die Vereine – ob auslösend oder nur beteiligt – leiden gleichermaßen am meisten: denn den Verlust an Glaubwürdigkeit gegenüber den Zuschauern ist enorm und kaum zu beseitigen. Einzig der für das Trauerspiel verantwortliche Verein kann zumindest behaupten, dass er finanzielle Mittel gespart hat – wenngleich auch auf Kosten des Ringsports.
 
Meine  Ergänzung dazu: Herzlichen Dank an die Totengräber der Sportart Ringen. 

Was für eine verrückte Welt! Jetzt regen Sie sich in Burghausen schon über Siege auf…für den amtierenden Meister ist diese Stellungnahme allerdings mehr als peinlich, denn von Grammatik hat der Schreiber so viel Ahnung, wie ein Hahn vom Eierlegen.

Statt sich drüber aufzuregen, dass Nackenheim der Reputation des Ringens schadet, sollte man lieber mal vor der eigenen Haustür kehren, denn so ein Bericht zeugt auch nicht gerade von Professionalität.

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vor 10 Stunden schrieb hannipal:

Sag nur 2019.Schorndorf gegen Burghausen . Wer im Glashaus sitzt  .....   

Ja, 2019 sind die Burghausener mit einer sehr schwachen Mannschaft nach Schorndorf gefahren  und wenn der Dritte noch in die PO's hätte einziehen können wäre es auch Wettbewerbsverzerrung gewesen. Auch das Burghausen im Vergleich zu anderen Bundesligisten durch die eigene Stadt begünstigt wird mit einer Summe die den Gesamtetat mancher Bundesligisten übersteigt, ist bekannt. Das sie vom DRB im Halbfinale 2018 regelwidrig bevorteilt wurden und dieser Meistertitel immer einen faden Beigeschmack haben wird, ist ebenfalls Fakt. Alleine aufgrund dieser Entscheidung damals darf man Werner als geschäftsführenden Vorstand nicht entlasten. Bin noch gespannt, ob Adelhausen da jemals Schadenersatz erhält (was absolut korrekt wäre).

Doch fassen wir zusammen: ASV Urloffen sagt das komplette Achtelfinale ab, weil sie keine Ringer zusammenbekommen und wir alle schimpfen. Und Nackenheim stellt eine Achtköpfige Mannschaft mit Verletzten und Hobbysportlern zusammen (5 von 8 waren keine Bundesligaringer) um schon an der Waage 0:40 zu verlieren und sich danach mit 33:3 abschlachten zu lassen. (Der Kapitän Kubilay Cakici streitk und wahrscheinlich Denis Kudla ebenso. 2 Kaderringer erweisen dem Ringsport in Deutschland einen Bärendienst)

Das Burghausen für so einen Kampf Geld für den Livestream verlangt hat ist auch ihre eigene Schuld.  Konnten sie wirklich nicht erahnen, dass Nackenheim so kommt? Deshalb ist der Bericht auch jammern auf hohen Niveau.

Bundesligaringen hat so einen immensen Schaden erhalten, da muss der Verband mal Stellung beziehen. sich immer zu ducken und nix zu sagen ist einfach der falsche Weg. Sowas, das man wie Urloffen nicht teilnimmt oder wie Nackenheim nur mit 8 Mann hinfährt darf nicht passieren. Vielleicht braucht es in den Playoffs eine Punktemindestzahl von mindestens 14 Punkten (die Hälfte). jede Mannschaft die in die Playoffs kommt, muss das aufbieten können. 

Und noch was: 

Die Tage stand im Forum, dass Kleinostheim sich nicht an Absprachen hält und den Ringern vereinbarte Summen zahlt. Keine schriftlichen Verträge mit den Ringern vereinbart. Ist das generell so? ist das überhaupt erlaubt? Nach welchen Kriterien werden Ringer eingeteilt? Selbständige? Ist ja steuerlich relevant. 

 Kubilay Cakici ist ja nicht mitgefahren, weil es kein Geld für seinen Einsatz gegeben oder er es später bekommen hätte. Werden Einsatzprämien nicht schriftlich fixiert? Hätte er das Geld für seinen Einsatz  nicht später verlangen können?  Oder gibt es wirklich bedenken, dass Nackenheim aus finanziellen Gründen komplett zurück zieht bzw. Insolvenz anmeldet? Kennt sich da jemand aus? Würde mich echt interessieren, wie die Einsatzprämien der Ringer festgelegt werden (480 Euro job und monatlich? oder je nach Einsatz? )

 

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vor 10 Minuten schrieb joaalen:

Ja, 2019 sind die Burghausener mit einer sehr schwachen Mannschaft nach Schorndorf gefahren  und wenn der Dritte noch in die PO's hätte einziehen können wäre es auch Wettbewerbsverzerrung gewesen. Auch das Burghausen im Vergleich zu anderen Bundesligisten durch die eigene Stadt begünstigt wird mit einer Summe die den Gesamtetat mancher Bundesligisten übersteigt, ist bekannt. Das sie vom DRB im Halbfinale 2018 regelwidrig bevorteilt wurden und dieser Meistertitel immer einen faden Beigeschmack haben wird, ist ebenfalls Fakt. Alleine aufgrund dieser Entscheidung damals darf man Werner als geschäftsführenden Vorstand nicht entlasten. Bin noch gespannt, ob Adelhausen da jemals Schadenersatz erhält (was absolut korrekt wäre).

Doch fassen wir zusammen: ASV Urloffen sagt das komplette Achtelfinale ab, weil sie keine Ringer zusammenbekommen und wir alle schimpfen. Und Nackenheim stellt eine Achtköpfige Mannschaft mit Verletzten und Hobbysportlern zusammen (5 von 8 waren keine Bundesligaringer) um schon an der Waage 0:40 zu verlieren und sich danach mit 33:3 abschlachten zu lassen. (Der Kapitän Kubilay Cakici streitk und wahrscheinlich Denis Kudla ebenso. 2 Kaderringer erweisen dem Ringsport in Deutschland einen Bärendienst)

Das Burghausen für so einen Kampf Geld für den Livestream verlangt hat ist auch ihre eigene Schuld.  Konnten sie wirklich nicht erahnen, dass Nackenheim so kommt? Deshalb ist der Bericht auch jammern auf hohen Niveau.

Bundesligaringen hat so einen immensen Schaden erhalten, da muss der Verband mal Stellung beziehen. sich immer zu ducken und nix zu sagen ist einfach der falsche Weg. Sowas, das man wie Urloffen nicht teilnimmt oder wie Nackenheim nur mit 8 Mann hinfährt darf nicht passieren. Vielleicht braucht es in den Playoffs eine Punktemindestzahl von mindestens 14 Punkten (die Hälfte). jede Mannschaft die in die Playoffs kommt, muss das aufbieten können. 

Und noch was: 

Die Tage stand im Forum, dass Kleinostheim sich nicht an Absprachen hält und den Ringern vereinbarte Summen zahlt. Keine schriftlichen Verträge mit den Ringern vereinbart. Ist das generell so? ist das überhaupt erlaubt? Nach welchen Kriterien werden Ringer eingeteilt? Selbständige? Ist ja steuerlich relevant. 

 Kubilay Cakici ist ja nicht mitgefahren, weil es kein Geld für seinen Einsatz gegeben oder er es später bekommen hätte. Werden Einsatzprämien nicht schriftlich fixiert? Hätte er das Geld für seinen Einsatz  nicht später verlangen können?  Oder gibt es wirklich bedenken, dass Nackenheim aus finanziellen Gründen komplett zurück zieht bzw. Insolvenz anmeldet? Kennt sich da jemand aus? Würde mich echt interessieren, wie die Einsatzprämien der Ringer festgelegt werden (480 Euro job und monatlich? oder je nach Einsatz? )

 

Grundsätzlich gebe ich dir recht, nur im Fall von Urloffen ist es halt bescheiden gelaufen. Wenn dir 9+ Ringer fehlen, kann es halt ein Problem geben. Wir können ja sehen, dass beim Fußball der großen FC Bayern ein ähnliches Problem hatte und nur mit hängen und würgen eine Mannschaft gegen Gladbach zusammen bekommen hat. Würde man beim DRB Lizenzen nachreichen können, wäre das Problem mit der Absage wohl nicht gewesen, man wäre halt mit einer schwächeren Mannschaft angetreten.
Im Fall Nackenheim sind das alles Spekulationen und man sollte nicht draufhauen, ob da jetzt der Vorstand oder die Ringer die doofen sind, kann glaube ich niemand ausserhalb wirklich sagen. Man kann nur hoffen, dass sich der Verein wieder erholt.
Über Burghausen ist ja genung geschrieben worden.....man sollte sich schämen einen solchen Bericht zu schreiben und vor der eigenen Haustür kehren.

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vor 35 Minuten schrieb Büffel:

@joaalen meinst du das mit den Verträgen ernst oder willst du bisschen Sticheln?

So jetzt habe ich ein wenig mehr Zeit um auf dein Kommentar einzugehen. Wieso stichele ich? ich habe doch gefragt, wie das in den Vereinen geregelt ist.

Sind Ringer als Selbstständige zu sehen die nach einem Einsatz eine Rechnung stellen oder sind sie Angestellte des Vereins? Eventuell durch eine monatliche Bezahlung wie ein Minijobber? 

Im Forum hieß es, das Kleinostheim in die Verträge die Einsatzprämien nicht reinschreibt. Welche Handhabe hat man dann als Ringer um sein Geld zu verlangen? Man könnte nicht ringen, hat dann aber eine Saison verloren in der man kein Geld verdient.

Wenn du dich auskennst, würde ich mich freuen, wenn du mich informierst. Ich will nicht sticheln und ich bin seit 5-6 Jahren im Forum und habe das bisher auch nicht gemacht. 

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vor 37 Minuten schrieb joaalen:

Warum? Wieso habe ich gestichelt? Und wen? 

Naja weil seit Ewigkeiten der offizielle Weg mehr oder weniger umgangen wird, da man sich die Abgaben sparen will und das quasi jeder weiß. Gibt sicher vereinzelt Ausnahmen, die da alles ganz offiziell machen, aber gab auch schon ein paar Vereine, denen der "normale" weg auf die Füße gefallen ist und die ordentlich Strafe bezahlt haben

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vor 36 Minuten schrieb joaalen:

So jetzt habe ich ein wenig mehr Zeit um auf dein Kommentar einzugehen. Wieso stichele ich? ich habe doch gefragt, wie das in den Vereinen geregelt ist.

Sind Ringer als Selbstständige zu sehen die nach einem Einsatz eine Rechnung stellen oder sind sie Angestellte des Vereins? Eventuell durch eine monatliche Bezahlung wie ein Minijobber? 

Im Forum hieß es, das Kleinostheim in die Verträge die Einsatzprämien nicht reinschreibt. Welche Handhabe hat man dann als Ringer um sein Geld zu verlangen? Man könnte nicht ringen, hat dann aber eine Saison verloren in der man kein Geld verdient.

Wenn du dich auskennst, würde ich mich freuen, wenn du mich informierst. Ich will nicht sticheln und ich bin seit 5-6 Jahren im Forum und habe das bisher auch nicht gemacht. 

Ich finde deine Fragestellung genau richtig. Die Frage nach dem Beschäftigungsstatus vieler Ringer in Deutschland ist mehr als nur berechtigt, zumal man - wenn man sich länger mit der Materie beschäftigt hat - nahzu unaisweichlich zum Schluss kommt, dass die Art und Form der Anstellungen nicht selten als "zweifelhaft" anzusehen sind.

Man sollte nur nicht pauschalieren - alle Vereine über einen Kamm zu scheren, wäre falsch.

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Das der Verein große Probleme hat, sieht man ja. Was mich irritiert, ist dass es von Seiten des Vereins weder zur Trennung von Cengiz noch zu den Ereignissen am Wochenende eine Erklärung oder Positionierung gibt.

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