Wie geht es weiter, mit Patric Nuding?
Quelle:
Südwestpresse
Patric Nuding, neuer Trainer für den klassischen Stil beim Regionalliga-Aufsteiger KSV Unterelchingen, steigt in der kommenden Bundesligasaison für den SV Siegfried Hallbergmoos, in der Nähe von München, auf die Matte. Der 29-Jährige (Klasse bis 84 Kilogramm/96 Kilogramm, griechisch-römisch) wechselt vom deutschen Mannschaftsmeister KSV Aalen 2000 nach Bayern. "Ich werde aber Dienstags und Donnerstags als Trainer in Unterelchingen sein", bekennt Nuding. Zumal er demnächst dann frisch verheiratet nach Ulm ziehen und dort auch eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei einem Unternehmen für Lichtwerbung beginnen wird.
Mit Hilfe von Nudings sehr guten Kontakten in der internationalen Ringerszene werden auch die Fühler nach möglichen Kandidaten für die Besetzung der beiden noch vakanten Positionen (66 kg, gr und 96/120 kg, gr) im Kader für den Regionalligastart mit zwei Heimkämpfen am 4. September gegen den VfK Mühlenbach und eine Woche später gegen den KSV Ketsch ausgestreckt.
Die Verpflichtung eines russischen Nationalkaderathleten (66 kg, gr) war eigentlich schon in trockenen Tüchern. Allerdings wurde dem Ausnahmekönner das Visum verweigert. "Wir schauen nach einer gleichwertigen Alternative, die in jedem Kampf ein 3:0- oder 4:0-Ergebnis bringt", betont Nuding. Nachdem sich die Suche bei dieser Personalentscheidung wohl auf Osteuropa konzentrieren wird und der finnischen Meister Fatos Durmishi (55 kg, Freistil) die zweite Ausländerposition für die Regionalliga einnimmt, wird der neue Schwergewichtsathlet im klassischen Stil aller Voraussicht nach einen deutschen Pass haben.
Unterelchingens Talent Joshua Uebelhör (60 kg, F) ist übrigens vom Deutschen Ringer-Bund zu einem viertägigen Lehrgang der besten A-Junioren vom 18. bis 21. April nach Aschaffenburg eingeladen worden. dg